Schlagwort: Wilhelm II.

  • August Bebel: Deutschland

    [Nr. 1107, Korrespondenz, Arbeiter-Zeitung. Organ der Österreichischen Sozialdemokratie, II. Jahrgang, Nr. 12, 21. März 1890, S. 3 f.] Berlin, 18. März. Aus dem Gewirr von widersprechenden Nachrichten, das über die Ansichten und Absichten in den maßgebenden Kreisen besteht, treten zwei mit so positiver Sicherheit hervor, dass an ihrer Richtigkeit nicht mehr zu zweifeln ist. Die…

  • August Bebel: Deutschland

    [Nr. 1102, Korrespondenz, Arbeiter-Zeitung. Organ der Österreichischen Sozialdemokratie, II. Jahrgang, Nr. 11, 14. März 1890, S. 7] Berlin, 11. März. Der Zorn über die Niederlage des Kartells grollt noch in der bezüglichen Presse nach. In ohnmächtiger Wut ergeht man sich in allerlei Kombinationen über die Abänderung des den Herren so gefährlich gewordenen allgemeinen Stimmrechts, über…

  • August Bebel: Deutschland

    [Nr. 1086, Korrespondenz, Arbeiter-Zeitung. Organ der Österreichischen Sozialdemokratie, II. Jahrgang, Nr. 7, 14. Februar 1890, S. 6 f.] Berlin, 11. Februar. Die deutsche Bourgeoisie befindet sich, in nicht geringer Erregung. Seit einer Woche erfreut sich Deutschland eines in ihren Augen „sozialdemokratisch“ angehauchten Kaisers, und das ist ein Ereignis, das wohl angetan ist sie zu beunruhigen.…

  • Franz Mehring: Die Etatdebatte

    [Die Neue Zeit, X. Jahrgang 1891-92, I. Band, Nr. 11, S. 321-324]  Berlin, 2. Dezember 1891. Mag man über den neuen Kurs sonst denken, wie man will: ein Verdienst lässt sich ihm unmöglich absprechen, das Verdienst nämlich, auch für blöde Augen klarzustellen, das die Dinge diese Welt regieren, und nicht die Menschen. Was war…

  • Clara Zetkin: Die vorübergehende Erscheinung

    [Gleichheit, 10. Jahrgang, Nr. 3, 31. Januar 1900, S 17 f.] „Eine vorübergehende Erscheinung, die sich austoben muss“, so hat der Kaiser die Sozialdemokratie kürzlich genannt. Die Sozialdemokratie hat diesen Ausspruch mit der kühlen Aufmerksamkeit verzeichnet, die gegenüber Stimmungen und Urteilen von maßgebender Stelle in unseren Tagen geboten ist, wo der Zickzackkurs gesteuert wird, und…

  • Clara Zetkin: Philisterweisheit vor dem Reichstag

    [„Die Gleichheit. Zeitschrift für die Interessen der Arbeiterinnen”, 21. Jahrgang, Nr. 6, 19. Dezember 1910, S. 81-83] Die Äußerungen, mit denen sich Wilhelm II. in Königsberg gegen die Bestrebungen der Frauen nach Rechtsgleichheit mit dem männlichen Geschlecht gewendet hat, sind bekannt. Sie sind der geistige Niederschlag von gesellschaftlichen Verhältnissen, die zum großen Teil bereits der…

  • August Bebel: Aus Norddeutschland

    [Nr. 987, Korrespondenz, Die Gleichheit, Wien, III. Jahrgang, Nr. 10, 8. März 1889, S. 4 f.] :: Aus Norddeutschland, 5. März. Nach den Auslassungen der regierungsseitig inspirierten Zeitungen scheint es sicher zu sein, das eine Neubearbeitung des Sozialistengesetzes im Werke ist, und das der jetzt tagende Reichstag sich noch mit der Erledigung dieser Aufgabe beschäftigen…

  • August Bebel: Aus Norddeutschland

    [Nr. 985, Korrespondenz, Die Gleichheit, Wien, III. Jahrgang, Nr. 8, 22. Februar 1889, S. 5] :: Aus Norddeutschland, 26. Februar. Die Kommission über die Alters- und Invalidenversicherungs-Vorlage hat die erste Lesung des Gesetzentwurfes beendet und eine Reihe von Abänderungen vorgenommen, über deren Tragweite sie jetzt selbst erschrickt. Zunächst setzte sie das Alter für die Inanspruchnahme…

  • August Bebel: Aus Norddeutschland

    [Nr. 977, Korrespondenz, Die Gleichheit, Wien, II. Jahrgang, Nr. 4, 25. Januar 1889, S. 5 f.] :: Aus Norddeutschland, 22. Jänner. Das Jahr scheint in seinem weiteren Verlauf halten zu wollen, was es in seinem Anfang versprach Die moralischen Schläge gegen das herrschende System nehmen ihren Fortgang, sonderbarer Weise sind sie von ihm selbst provoziert.…

  • August Bebel: Aus Norddeutschland

    [Nr. 960, Korrespondenz, Die Gleichheit, Wien, II. Jahrgang, Nr. 51, 22. Dezember 1888, S. 5, Auszugsweise in Ausgewählte Reden und Schriften, Band 2, S. S. 516-518] :: Aus Norddeutschland, 18. Dezember: Unsere Voraussetzung, die Leipziger Angeklagten würden sich über die „Milde“ ihrer Richter nicht zu beklagen haben, ist voll und ganz eingetroffen. Die 12 Angeklagten…