Autor: Sozial_Admin

  • August Bebel: Rede in der Haushaltsdebatte für das Etatjahr 1891/92

    (erste Lesung, 37. Sitzung, 9. Dezember 1890) [Nr. 1185. Stenografische Berichte über die Verhandlungen des Reichstags. 8. Legislaturperiode. I. Session 1890/91. Zweiter Band. Berlin 1891, S. 831-835] Präsident: Das Wort hat der Herr Abgeordnete Bebel. Abgeordneter Bebel: Meine Herren, der Herr Abgeordnete Richter hat beim Eingang seiner Rede einen kleinen Rückblick auf die inneren wie…

  • August Bebel: Rede über ein Gesetz betreffend die Friedenspräsenzstärke des deutschen Heeres

    (zweite Beratung, 26. Sitzung, am 25. Juni 1890) [Nr. 1138. Stenografische Berichte über die Verhandlungen des Reichstags. 8. Legislaturperiode. I. Session 1890/91. Erster Band. Berlin 1890, S. 565-574] Präsident: Das Wort hat der Herr Abgeordnete Bebel. Abgeordneter Bebel: Meine Herren, dem Herrn Staatssekretär des Reichsschatzamts will ich zunächst nur wenige Worte erwidern. Soweit ich mich…

  • August Bebel: Rede über ein Gesetz betreffend die Gewerbegerichte

    (zweite Beratung, am 20. Juni 1890) [Nr. 1134. Stenografische Berichte über die Verhandlungen des Reichstags. 8. Legislaturperiode. I. Session 1890/91. Erster Band. Berlin 1890, S. 470-472] Präsident: Das Wort hat der Herr Abgeordnete Bebel. Abgeordneter Bebel: Meine Herren, der Herr Vorredner hat allerdings sehr wenig über den § 72, der jetzt zur Beratung steht, gesprochen,…

  • August Bebel: Rede in der Haushaltsdebatte für das Etatjahr 1891/92

    (erste Lesung, am 11. Dezember 1890) [Nr. 1186. Stenografische Berichte über die Verhandlungen des Reichstags. 8. Legislaturperiode. I. Session 1890/91. Zweiter Band. Berlin 1891, S. 862-869] Präsident: […] In der wiedereröffneten ersten Beratung hat das Wort der Herr Abgeordnete Bebel. Abgeordneter Bebel: Meine Herren, nachdem gestern die Herren Abgeordneten Dr. Windthorst und Dr. von Frege…

  • Franz Mehring: Erklärung

    [Die Neue Zeit, XXIX. Jahrgang 1900-1901, 2. Band, Nr. 34, S. 252] Bei meiner Rückkehr von einer längeren Reise erfahre ich von den Angriffen, die die „Leipziger Volkszeitung“ gegen meine Wahlbetrachtungen in Nr. 27 der „Neuen Zeit“ gerichtet hat. Da Kautsky so freundlich gewesen ist, darauf zu antworten, so bin ich dieser Mühe überhoben, will…

  • Franz Mehring: Unglücksraben

    [Die Neue Zeit, XXIX. Jahrgang 1900-1901, 2. Band, Nr. 34, S. 249-252] f Berlin, 20. Mai 1911 Es war in den Tagen des Sozialistengesetzes, als Ludwig Bamberger, der zu den gescheitesten Liberalen gehörte, nach einer sozialdemokratischen Reichstagsrede in den neidischen Stoßseufzer ausbrach: Die haben noch den Glauben! Bamberger war kein ideologischer Wolkenwandler und wusste recht…

  • Franz Mehring: Die preußische Krisis

    [Die Neue Zeit, XIX. Jahrgang 1900-1901, II. Band, Nr. 32, S. 161-164] f Berlin, 8. Mai 1901 Auf dem Gebiet dessen, was sich politische Haupt- und Staatsaktion zu nennen pflegt, hat sich seit acht Tagen ein Dekorationswechsel vollzogen: der preußische Landtag ist nach Hause geschickt worden, und drei preußische Minister sind in der Versenkung verschwunden:…

  • Franz Mehring: Knechtseliges

    [Die Neue Zeit, XIV. Jahrgang 1895-96, II. Band, Nr. 34, S. 225-228] f Berlin, 13. Mai 1896 Das närrische Treiben des Herrn Stumm, bei dem unersättliche Profitwut sich schon zu krankhaftem Verfolgungswahn entwickelt, hat innerhalb der bürgerlichen Klassen eine gewisse Opposition wachgerufen, die namentlich auch von den sogenannten christlich-sozialen Pastoren vertreten wird. In dem großen…

  • August Bebel: Wortmeldung zur Geschäftsordnung

    [Nr. 1125. Stenografische Berichte über die Verhandlungen des Reichstags. 8. Legislaturperiode. I. Session 1890/91. Erster Band. Berlin 1890, S. 119.] Präsident: Meine Herren, es liegt ein Antrag auf Schluss der Debatte vor, gestellt von dem Herrn Abgeordneten Vollrath. Ich bitte, dass die Herren, welche diesen Antrag unterstützen wollen, aufstehen. (Geschieht.) Die Unterstützung reicht aus. Ich…

  • Franz Mehring: Ein herrliches Kulturbild

    [Die Neue Zeit, XIV. Jahrgang 1895-96, II. Band, Nr. 32, S. 161-164] f Berlin, 29. April 1896 Vor Gott soll kein Ding unmöglich sein, aber wer dies fromme Gottvertrauen nicht mehr besitzt, der kann sich wenigstens des getrösten, dass auch vor unseren bürgerlichen Parteien kein Ding unmöglich ist. Sie haben das Unmögliche möglich zu machen…