Schlagwort: Weltwirtschaftskrise 2008
-
Lynn Walsh: Konzern-Bargeldhorter bremsen Wachstum
[eigene Übersetzung des englischen Textes in Socialism Today, Nr. 158, Mai 2012] Große Konzerne akkumulieren massive Bargeldbestände. Trotz Rekordprofiten mangelt es an Investitionen in die Produktion. Obendrein sind die Konzernüberschüsse mit den Defiziten des öffentlichen Sektors verbunden. Bargeldhorter sollte mit einer sofortigen Abgabe auf brachliegendes Kapital belegt werden, um öffentliche Arbeiten zu finanzieren und die…
-
Lynn Walsh: Kürzungspolitik stranguliert Wachstum
[Eigene Übersetzung des englischen Textes in The Socialist, Nr. 685, 14. September 2011] Lynn Walsh, Herausgeber von Socialism Today, schaut auf die Auswirkungen der Konservativ-Liberaldemokratischen Kürzungen auf die britische Wirtschaft. Einbruch der Nachfrage Pfandleihhäuser boomen, Ein-Pfund-Läden vervielfachen sich. Aber die Ausgaben für Dienstleistungen und den Einzelhandel (mit Ausnahme von Lebensmitteln) sanken bis zum Stillstand. Der…
-
Lynn Walsh: Kapitalismus enthüllt
[eigene Übersetzung des englischen Textes in Socialism Today, Nr. 160, Juli 2011] Ha-Joon Chang entlarvt den heutigen Raubtierkapitalismus, der vom Finanzsektor beherrscht und von kurzfristiger Profitmaximierung angetrieben wird. Er liefert eine vernichtende Kritik an der Ideologie der Wirtschaft des „freien Marktes“. Doch während er auf die grundlegenden Widersprüche des Systems hinweist, schreckt Chang vor einer…
-
Lynn Walsh: Großbritanniens wirtschaftliche Zerbrechlichkeit entlarven
[Eigene Übersetzung des englischen Textes in Socialism Today, Nr. 146, März 2011] Die britische Wirtschaft ist in einem zerbrechlichen Zustand, weit von einer Erholung von der Rezession entfernt. Jegliche Hoffnung auf ein exportgestütztes Wachstum ist weit gefehlt. Tatsächlich riskieren die brutalen Kürzungen im öffentlichen Sektor durch die Konservativ-Liberaldemokratische Koalition das Land in eine W-förmige Rezession…
-
Lynn Walsh: Quantitative Lockerung. Plan B – wird er funktionieren?
[Eigene Übersetzung des englischen Textes in Socialism Today, Nr. 143, Dezember 2010 – Januar 2011] In einem verzweifelten Schritt, das Wachstum in den USA anzukurbeln, hat die US-Notenbank Quantitative Lockerung 2, eine zweite Runde der quantitativen Lockerung, eingeleitet. Ihr Haupteffekt wird sein, den Dollar abzuwerten, ein Versuch, ihre Exporte auf Kosten ihrer Konkurrent*innen, besonders Chinas,…
-
Lynn Walsh: Wohin geht die Weltwirtschaft?
[eigene Übersetzung des englischen Textes in Socialism Today Nr. 134, Dezember 2009 – Januar 2010] Geht der schlimmste wirtschaftliche Abschwung der Nachkriegszeit zu Ende? Sind die ersten grünen Triebe einer Erholung wirklich sichtbar, wie uns viele Politiker*innen glauben machen wollen? Die Meinungen gehen auseinander, einige Kommentator*innen machen bereits den Countdown für die nächste Krise. Klar…
-
Lynn Walsh: Staatsfonds … staatlich geförderte Rettungsaktionen …
Die neoliberale Ära bricht zusammen [eigene Übersetzung des englischen Textes in Socialism Today, Nr. 120, Juli-August 2008] „Sie mögen uns nicht, aber sie wollen unser Geld“, sagt der Chef von Norwegens Staatsfonds. Mit dem Hut in der Hand haben die in Geldnot geratenen US- und europäischen Banken um Kapitalzufuhr gebeten. Staatlich geförderte Staatsfonds haben kürzlich…
-
Lynn Walsh: Der Fall Fannies und Freddies: Symptom einer wachsenden Krise des Weltkapitalismus
[eigene Übersetzung des Textes auf der CWI-Website am 18. Juli 2008] Die Bush-Regime taumelt vom Neoliberalismus zur staatlichen Intervention Lynn Walsh, Herausgeber von Socialism Today (Monatszeitschrift der Socialist Party England and Wales – CWI) Fannie Mae und Freddie Mac, die Zwillingssäulen der US-Immobilienfinanzierung, sind in eine Krise gestürzt. Nur drei Monate nach der Kernschmelze und…
-
Lynn Walsh: Die große Rezession
[Eigene Übersetzung des englischen Textes in Socialism Today. Nr. 128, Mai 2009] Wer würde jetzt bestreiten, dass der Weltkapitalismus vor seiner schlimmsten Wirtschaftskrise seit den 1930er Jahren steht? Frühere Wirtschaftseinbrüche, wie 1974-75 und 1980-82, wirkten sich hauptsächlich auf die fortgeschrittenen kapitalistischen Länder aus, und das Gesamtwachstum der Weltwirtschaft blieb positiv. Jetzt gibt es zum ersten…
-
Lynn Walsh: Sich für immer aufblähende Blasen?
[Eigene Neuübersetzung des Artikels in Socialism Today, Nr. 109, Mai 2007] Was geschieht mit der Weltwirtschaft? Die kapitalistische Weltwirtschaft wurde durch eine Flutwelle von Liquidität, eine Flut von billigen Krediten, flott gehalten. Dies hat die wilden Finanzspekulationen der letzten Jahre angeheizt, eine Profitbonanza für die Superreichen. Dem liegen jedoch unhaltbare Ungleichgewichte und sich vertiefende Widersprüche…