Schlagwort: Die Neue Zeit

  • Franz Mehring: Eichhörnchen-Politik

    [Die Neue Zeit, XXIX. Jahrgang 1900-1901, 2. Band, Nr. 27, S. 1-4] f Berlin, 1. April 1911 Vor einigen Tagen hat Genosse Bebel eine Rede in Hamburg gehalten, worin er auch auf die sozialdemokratische Taktik in den bevorstehenden Reichstagswahlen zu sprechen gekommen ist. Bebel meinte, es gebe unter uns Leute, die gleich die ganze Hand…

  • Franz Mehring: Das hippokratische Gesicht

    [Die Neue Zeit, XXIV. Jahrgang 1905-1906, 2. Band, Nr. 27, S. 1-4] f Berlin, 28. März 1906 Der Reichstag hat die Flottenvorlage angenommen, unter materieller Zustimmung aller bürgerlichen Parteien, nur mit einem schwächlichen Versuch der freisinnigen Fraktiönchen, die Kosten der neuen Kähne durch eine Vermögenssteuer aufzubringen, einem Versuch, den die sozialdemokratische Fraktion unterstützen musste, ohne…

  • Franz Mehring: Brotwucherische Scharfmacherei

    [Die Neue Zeit, XIX. Jahrgang 1900-1901, I. Band, Nr. 26, S. 801-804] f Berlin, 27. März 1901. Ganz so leicht, wie die Brotwucherer nach den entgegenkommenden Erklärungen des Reichskanzlers annahmen, scheint ihnen ihr Beutezug auf die Taschen des arbeitenden Volkes doch nicht zu werden. Das Ausland spricht sein Wörtlein drein, und sicherlich kann sich die…

  • Clara Zetkin: Der Parteitag zu München

    [Nach „Die Gleichheit. Zeitschrift für die Interessen der Arbeiterinnen“, 12. Jahrgang Nr. 21, 8. Oktober 1902, S. 161 f.] Der Münchener Parteitag hat bestens gehalten, was die Kämpfer für die Befreiung des Proletariats von ihm erwarteten. Das ist das frohe, erhebende Bewusstsein, in welchem die Sozialdemokratie auf seine Beratungen und Entscheidungen zurückblicken kann. Der Parteitag…

  • Karl Kautsky: Missgünstiges über die Meistbegünstigung

    [Die Neue Zeit, XX. Jahrgang 1901-1902, I. Band, Heft 2, S. 48-54] Ich sprach im vorigen Hefte die Erwartung aus, in der „Neuen Zeit“ werde nun die an Parteigenossen geübte Selbstkritik zurücktreten können. Wenn ich heute trotzdem wieder einen Parteigenossen kritisieren muss, so macht mich das in meiner Erwartung nicht wankend. Ich sehe in dieser…

  • Karl Kautsky: Der Parteitag in Lübeck

    [Die Neue Zeit, XX. Jahrgang 1901-1902, I. Band, Heft 1, S. 13-20] In seinem Begrüßungsartikel an das Lübecker Parlament der Arbeit hatte Bebel der sicheren Erwartung Ausdruck gegeben, es werde die vielen ihm gestellten Aufgaben in der befriedigendsten Weise lösen. Diese Erwartung wurde vielfach als Ausfluss eines übertriebenen Optimismus betrachtet angesichts der Größe und Mannigfaltigkeit…

  • Karl Kautsky: Der Wiener Parteitag

    [Die Neue Zeit, XX. Jahrgang 1901-1902, I. Band, Heft 7, S. 197-203] Der jüngste Parteitag unserer Genossen in Österreich darf die internationale Sozialdemokratie ebenso mit Genugtuung erfüllen, wie der Lübecker Parteitag. Ja, die Genugtuung über ihn kann eine reinere und vollere sein, da in Wien nicht wie in Lübeck die Befriedigung über die Resultate getrübt…

  • Franz Mehring: Wahlrechtskämpfe

    [Die Neue Zeit, XXIV. Jahrgang 1905-1906, I. Band, Nr. 22, S. 705-708, nach Gesammelte Schriften, Band 15, S. 148-151] f Berlin, 21. Februar 1906 An drei Schwerinstagen hat sich der Reichstag mit dem Wahlrechtsantrag der sozialdemokratischen Fraktion beschäftigt, ihn schließlich aber gegen die Stimmen der drei freisinnigen Parteien, der Polen, der Elsässer und der Sozialdemokraten…

  • Franz Mehring: Unparlamentarisches und Parlamentarisches

    [Die Neue Zeit, XIV. Jahrgang 1895-96, I. Band, Nr. 22, S. 673-676] f Berlin, 19. Februar 1896 Die reisigen Mannen vom Bunde der Landwirte haben ihren alljährlich wiederkehrenden Fastnachtsspektakel diesmal im Zirkus Busch abgehalten, und es ist dabei, wie üblich, sehr munter hergegangen. Diese Braven waren so freundlich, unsere neuliche Vorhersage zu bestätigen, dass sie…

  • Franz Mehring: Schurr-Murr

    [Die Neue Zeit, XIX. Jahrgang 1900-1901, I. Band, Nr. 21, S. 641-644] f Berlin, 20. Februar 1901 Während die drohende Erhöhung der Getreidezölle die Volksmassen in immer stärkere Erregung treibt und der beabsichtigte Versuch des Weltmarschalls Waldersee, seine Vorschusslorbeeren noch durch ein verhängnisvolles Abenteuer einzustreichen, den letzten Resten des Khakipatriotismus ein gründliches Ende bereitet, beschäftigen…