Kategorie: 1896
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Franz Mehring: Literarischer Bankrott
[Die Neue Zeit, XIV. Jahrgang 1895-96, II. Band, Nr. 51, S. 769-773] f Berlin, 9. September 1896 Mit dem ökonomischen und politischen Bankrott der bürgerlichen Gesellschaft geht Hand in Hand ihr literarischer Bankrott. Er zeigt sich gleichmäßig auf den verschiedensten Gebieten der Literatur, wenn auch vielleicht am auffallendsten da, wo sich die Literatur mit der…
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Franz Mehring: Stille Herbsttage
[Die Neue Zeit, XIV. Jahrgang 1895-96, II. Band, Nr. 50, S. 737-740] f Berlin, 2, September 1896 Die sozialdemokratische Kritik des Sedantags hat heute eine glänzende Bestätigung erhalten durch die völlige Teilnahmslosigkeit, die alle Schichten der bürgerlichen Bevölkerung dem „nationalen Festtag“ beweisen. Alle Schichten, mit Ausnahme etwa der Hoflieferanten, die ein paar Fahnen aushängen und…
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Franz Mehring: Die evangelisch-soziale Bewegung
[Die Neue Zeit, XIV. Jahrgang 1895-96, II. Band, Nr. 47, S. 641-645] f Berlin, 12. August 1896 Einer politischen oder sozialen Bewegung, die in den Massen festen Fuß zu fassen beabsichtigt, kann nichts Besseres passieren, als den Zorn der Mächtigen zu erregen, Seit der Veröffentlichung des kaiserlichen Telegramms an den Geheimrat Hintzpeter ist der evangelisch-sozialen…
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Franz Mehring: Allerlei Skandale
[Die Neue Zeit, XIV. Jahrgang 1895-96, II. Band, Nr. 42, S. 481-484] f Berlin, 8. Juli 1896 Kaum hatten sich die Pforten des Reichstags geschlossen, als die politische Hochsommerzeit mit voller Wucht hereinbrach. Mehr der Not gehorchend als dem eigenen Triebe, haspelten die Zeitungen ihr Sprüchlein über die Reichstagssession ab, und selbst die üblichen Kläffereien…
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Franz Mehring: Hasenrechtliches
[Die Neue Zeit, XIV. Jahrgang 1895-96, II. Band, Nr. 40, S. 417-421] f Berlin, 24. Juni 1896 Die Vorgänge, die sich gegenwärtig im Reichstag abspielen, zeigen den bürgerlichen Parlamentarismus einmal wieder in seiner traurigsten Verfassung. Es handelt sich bekanntlich um die Beratung des Bürgerlichen Gesetzbuchs, das nach dem Willen der Regierung und der Reichstagsmehrheit unter…
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Franz Mehring: Der Kehraus
[Die Neue Zeit, XIV. Jahrgang 1895-96, II. Band, Nr. 39, S. 385-388] f Berlin, 17. Juni 1896, Die Geschichte ist immer unendlich viel witziger, als der witzigste Menschenkopf sein kann. Über den Jubel und Trubel zum fünfundzwanzigjährigen Jubiläum des neuen Deutschen Reiches ist manch treffendes und zündendes Wort der Kritik gesprochen worden, aber keines reicht…
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Franz Mehring: Eine terenzische Komödie
[Die Neue Zeit, XIV. Jahrgang 1895-96, II. Band, Nr. 38, S. 353-356] f Berlin, 10. Juni 1896 Seitdem der preußische Justizminister den schönen Grundsatz: si duo idem faciunt, non est idem, als den Grundbalken der preußisch-deutschen Justiz enthüllt hat, widmen wir unsere Mußestunden gern dem Studium dieser interessanten Rechtspflege. Wir sind dabei zu der Überzeugung…
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Franz Mehring: Er tanzt in Moskau
[Die Neue Zeit, XIV. Jahrgang 1895-96, II. Band, Nr. 35, S. 321-323] f Berlin, 3. Juni 1896 Er tanzt in Moskau – unter diesem Titel sang Platen vor vierundsechzig Jahren in einem seiner Polenlieder: Solch einen König hat gewiss Ein Volk noch nie gewonnen; Euch drückte Tod und Finsternis. Er blieb jedoch besonnen: Als er…
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Franz Mehring: Vor und hinter den Kulissen
[Die Neue Zeit, XIV. Jahrgang 1895-96, II. Band, Nr. 36, S. 289-292] f Berlin, 27. Mai 1896. In der Parteiliteratur sind neben oder kurz hintereinander zwei Schriftchen erschienen, die äußerlich in gar keinem, innerlich aber in desto engerem Zusammenhang stehen. Die eine dieser Broschüren betitelt sich: „Die Arbeiterschutzheuchelei der bürgerlichen Parteien im deutschen Reichstag“, die…
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Franz Mehring: Eine Jahrwoche
[Die Neue Zeit, XIV. Jahrgang 1895-96, II. Band, Nr. 31, S. 129-133, ungezeichnet, aber laut Register der NZ von Franz Mehring] Ein alter griechischer Dichter teilt das Leben der Menschheit in Jahrwochen, deren jede sieben Jahre umfasst, und eine solche Woche beschließt in diesem Jahre der Weltfeiertag des Proletariats. Und alles spricht dafür, das der…