Schlagwort: Franz Mehring

  • Franz Mehring: Zwei Veteranen

    [Die Neue Zeit, XIX. Jahrgang 1900-1901, II. Band, Nr. 40, S. 417-420] f Berlin, 3. Juli 1901. Es sind demnächst dreiunddreißig Jahre verflossen, seitdem der Verbandstag der deutschen Arbeitervereine im Nürnberger Rathaussaal tagte, Der Verband selbst entstand im Sommer 1863 als Gegengewicht gegen den „Allgemeinen Deutschen Arbeiterverein“, den Lassalle im Frühling desselben Jahres gegründet hatte;…

  • Adolf Lasson – Franz Mehring: Die Berliner philosophische Gesellschaft

    [Die Neue Zeit, XIX. Jahrgang 1900-1901, II. Band, Nr. 39, S. 409-411, Rubrik Notizen] Herr Professor Lasson schreibt uns: Friedenau, 22./6. 1901. Sehr geehrter Herr! Mit Interesse habe ich den Artikel: „Vom Rechte der Revolution“ in Ihrer Nr. 37 gelesen. Vielleicht Interessieren Sie folgende Bemerkungen dazu. Die Philosophische Gesellschaft, die rein wissenschaftlichen Zwecken dient, betrachtet…

  • Franz Mehring: Über Aufklärungsliteratur

    [Die Neue Zeit, XIX. Jahrgang 1900-1901, II. Band, Nr. 39, S. 385-390] f Berlin, 26. Juni 1901 Auf dem Mainzer Parteitag wurde ein Antrag auf Herausgabe einer wissenschaftlichen Schrift über den katholischen Klerikalismus abgelehnt, nachdem Genosse Fischer aus Berlin ihn lebhaft bekämpft hatte. Er führte aus, eine wissenschaftliche Widerlegung der ganzen ethischen und politischen Anschauungen…

  • Franz Mehring: Allerlei Skandale

    [Die Neue Zeit, XIV. Jahrgang 1895-96, II. Band, Nr. 42, S. 481-484] f Berlin, 8. Juli 1896 Kaum hatten sich die Pforten des Reichstags geschlossen, als die politische Hochsommerzeit mit voller Wucht hereinbrach. Mehr der Not gehorchend als dem eigenen Triebe, haspelten die Zeitungen ihr Sprüchlein über die Reichstagssession ab, und selbst die üblichen Kläffereien…

  • Franz Mehring: Hasenrechtliches

    [Die Neue Zeit, XIV. Jahrgang 1895-96, II. Band, Nr. 40, S. 417-421] f Berlin, 24. Juni 1896 Die Vorgänge, die sich gegenwärtig im Reichstag abspielen, zeigen den bürgerlichen Parlamentarismus einmal wieder in seiner traurigsten Verfassung. Es handelt sich bekanntlich um die Beratung des Bürgerlichen Gesetzbuchs, das nach dem Willen der Regierung und der Reichstagsmehrheit unter…

  • Franz Mehring: Nachklänge

    [Die Neue Zeit, XIX. Jahrgang 1900-1901, II. Band, Nr. 38, S. 353-355] f Berlin, 19. Juni 1901 Zu Bismarcks Fehlern gehörte weinerliche Sentimentalität nicht, aber wer sonst zu diesem Fehler neigt, könnte durch Bismarcks Schicksal leicht dahinein gelockt werden. Der hieb- und stichfesteste Patriotismus schützt nicht vor einem derben Anfall moralischen Katzenjammers bei der Erinnerung…

  • Franz Mehring: Erwiderung auf Nossigs Replik

    [Die Neue Zeit, XIX. Jahrgang 1900-1901, II. Band, Nr. 35, Rubrik „Notizen“, S. 348-350] Zurück auf Moses! Dr. Nossig schreibt uns: In dem Aufsatz „Marodeure“ beschäftigt sich die „Neue Zeit“ (Nr. 34) mit dem ersten Bande meiner „Revision des Sozialismus“. Da jener Aufsatz von einer meritorischen Kritik des Buches absieht und sich hauptsächlich gegen die…

  • Franz Mehring: Mit einem blauen Auge

    [Die Neue Zeit, XIX. Jahrgang 1900-1901, II. Band, Nr. 35, S. 258-260] f Berlin, 29. Mai 1901 Wenn je ein Entschluss der deutschen Regierung auf den allgemeinen Beifall der deutschen Nation rechnen konnte, so ist es die beginnende Liquidation des chinesischen Abenteuers Die beginnende Liquidation, denn es wäre eine verhängnisvolle Selbsttäuschung, zu glauben, dass mit…

  • Franz Mehring: Der Kehraus

    [Die Neue Zeit, XIV. Jahrgang 1895-96, II. Band, Nr. 39, S. 385-388] f Berlin, 17. Juni 1896, Die Geschichte ist immer unendlich viel witziger, als der witzigste Menschenkopf sein kann. Über den Jubel und Trubel zum fünfundzwanzigjährigen Jubiläum des neuen Deutschen Reiches ist manch treffendes und zündendes Wort der Kritik gesprochen worden, aber keines reicht…

  • Franz Mehring: Eine terenzische Komödie

    [Die Neue Zeit, XIV. Jahrgang 1895-96, II. Band, Nr. 38, S. 353-356] f Berlin, 10. Juni 1896 Seitdem der preußische Justizminister den schönen Grundsatz: si duo idem faciunt, non est idem, als den Grundbalken der preußisch-deutschen Justiz enthüllt hat, widmen wir unsere Mußestunden gern dem Studium dieser interessanten Rechtspflege. Wir sind dabei zu der Überzeugung…