Schlagwort: Imperialismus

  • Lynn Walsh: Vietnam

    (eigene Übersetzung des englischen Textes in Militant Nr. 131, 17. November 1972, S. 2) Von Lyn [sic!] Walsh (Ardwick) Manchester Labour Party Mit einer in der Geschichte wohl beispiellosen Heuchelei stellte sich Nixon in seinem Wahlkampf als der Kandidat dar, der für einen „Frieden mit Ehre“ kämpfe. Er und Kissinger besaßen sogar die Unverfrorenheit, sich…

  • Lynn Walsh: Vietnam zerbombt – Aber Nixon wird der Niederlage nicht entgehen

    (eigene Übersetzung des englischen Textes in Militant Nr. 136, 29. Dezember 1972, S. 1 und 2) Von Lynn Walsh (Ardwick Labour Party) Das riesige Waffenarsenal des mächtigen amerikanischen Imperialismus ist wieder einmal mit voller Wucht auf das Volk von Nordvietnam losgelassen worden. 600 B52-Bomber haben die Städte zerbombt. Seit der Krieg begann wurden nicht weniger…

  • Lynn Walsh: Aden: Imperialismus rausgeschmissen

    (Militant Nr. 30, Oktober 1967, S. 2) von Lynn Walsh (Basingstoke Labour-Kreisverband) Vorbei sind die Zeiten, in denen sich der britische Imperialismus mit „Würde“ aus seinen Kolonien zurückziehen konnte. Die Fahnen der Befreiungsbewegung wehen bereits überall in der Föderation Aden und trotzen offen den britischen Streitkräften, obwohl die Zeremonie des Einholens der Fahnen für den…

  • Lynn Walsh: Nigerianischer Krieg: Erbe des Imperialismus

    (Militant Nr. 31, November 1967, S. 1 und 3) Die biafranische Armee wird aufgerieben. Die Beförderung von Oberst Ojukwu zum General markiert die Niederlage seines kühnen Versuchs, einen autonomen Staat innerhalb der Föderation Nigeria zu errichten. Seine intelligenten und entschlossenen Manöver, wie die rasche Eroberung des Mittleren Westens, konnten dem überwältigenden Gewicht der Bundesstreitkräfte auf…

  • Lynn Walsh: Vietnam: Marionette Kỳ von massiven Demonstrationen erschüttert

    (Militant Nr. 16, Mai 1966, S. 2) Von Lynn Walsh Mehrere Wochen lang, von März bis April, wurden die wichtigsten Städte Südvietnams von Massendemonstrationen erschüttert, die sich gegen die Militärjunta und die erzwungene Besatzung durch den US-Imperialismus richteten. Diese Demonstrationen, an denen oft bis zu 25.000 Menschen teilnahmen, haben jede Illusion zerstört, dass die Regierung…

  • Lynn Walsh: Zaire – Warum Frankreich die Fremdenlegion schickte

    (Militant, Nr. 409, 9. Juni 1978, S. 10-11) In der Vergangenheit haben sich die herrschenden Klassen Europas mit ihrer „zivilisierenden“ Rolle in Afrika gebrüstet und damit, wie sie „aufstrebenden Nationen“ ihre Unabhängigkeit gewährten, als „die Zeit reif war“. Die Ereignisse in Zaire enthüllen jedoch, wie sehr die direkte koloniale Herrschaft durch indirekte Ausbeutung ersetzt wurde…

  • Lynn Walsh: Der Kampf für den Frieden … ist der Kampf für den Sozialismus

    [eigene Übersetzung des englischen Textes in Militant Nr. 649, 6. Mai 1983, S. 8 und 9] Die britische Regierung führte kürzlich einen unterirdischen Atomtest in Nevada durch. Die Presse berichtete, dass es sich um eine „kleine Explosion“ gehandelt habe, die weniger als 20.000 Tonnen TNT entsprach, etwa so groß wie die Bombe, die 1945 Hiroshima…

  • Lynn Walsh: Klasse, Hautfarbe und Katrina

    [eigene Übersetzung des englischen Textes in Socialism Today Nr. 95, Oktober 2005] Als Katrina New Orleans überschwemmte, wurden die Armen aus der Arbeiter*innenklasse, zumeist Afroamerikaner*innen, ihrem Schicksal überlassen. Die „Rettung“ kam später in Form einer militärischen Besetzung, quasi Bagdad unter Wasser. Katrina warf ein Schlaglicht auf die soziale Katastrophe des US-Kapitalismus in Form von Klassenpolarisierung,…

  • Lynn Walsh: Falkland-Krieg: Welche Lehren für die Arbeiter*innenbewegung?

    [eigene Übersetzung des englischen Textes in Militant International Review Nr. 22, Juni 1982, Einleitung und Fußnoten in Socialism Today, Nr. 108, April 2007 nach der Wiedergabe auf der Website von Socialism Today] Vor fünfundzwanzig Jahren führte Großbritannien einen fünfwöchigen Krieg mit Argentinien um die Falklandinseln oder Las Islas Malvinas. Der Krieg wurde durch die Besetzung…

  • Lynn Walsh: US-Russische Beziehungen

    [Eigene Übersetzung des englischen Textes in Socialism Today, Nr. 3, November 1995, S. 23-28] Das Ende der Affäre Washingtons Liebesaffäre mit dem aufkeimenden russischen Kapitalismus ist auf ernste Komplikationen gestoßen. Die anfänglichen romantischen Illusionen, die durch die Profitgier der westlichen Kapitalist*innen geweckt wurden, sind verflogen. Statt Wohlstand gibt es nun die größte Wirtschaftskrise der Neuzeit.…