Schlagwort: Clara Zetkin

  • Clara Zetkin: Gesetzlicher Schutz für Arbeiterinnen und jugendliche Arbeiter

    [Nach „Die Gleichheit. Zeitschrift für die Interessen der Arbeiterinnen“, 26. Jahrgang Nr. 16, 28. April 1916, S. 118 f.] Vom Wesen des Kapitalismus ist das Drängen nach Profit untrennbar. Es kann sich – bei sonst gleichen Verhältnissen – um so erfolgreicher durchsetzen, je schwächer und widerstandsloser die Arbeitskräfte sind, die das Kapital in seinen Dienst…

  • Clara Zetkin: Pressestimmen zur Fraktionsspaltung

    [Nach „Die Gleichheit. Zeitschrift für die Interessen der Arbeiterinnen“, 26. Jahrgang Nr. 15, 14. April 1916, S. 109 f.] Unter den bestehenden Verhältnissen beschränken wir uns darauf, unsern Leserinnen einige Pressestimmen vorzulegen, die die Stellungnahme des linken Flügels in der Partei zu der Frage der Fraktions- und Parteispaltung kennzeichnen. Natürlich erklären wir uns dadurch nicht…

  • Paul Lensch – Clara Zetkin: Zur Richtigstellung

    [Nach „Die Gleichheit. Zeitschrift für die Interessen der Arbeiterinnen“, 26. Jahrgang Nr. 14, 31. März 1916, S. 103] Im Leitartikel der „Gleichheit“ vom 18. Februar schreiben Sie unter der Überschrift Franz Mehring zum siebzigsten Geburtstag: „Eine Erweiterung seines publizistischen Arbeits- und Kampffeldes schuf sich Franz Mehring namentlich mit seiner Tätigkeit an der. Leipziger Volkszeitung ‚.…

  • Clara Zetkin: Staatsmonopole als Einnahmequelle

    [Nach „Die Gleichheit. Zeitschrift für die Interessen der Arbeiterinnen“, 26. Jahrgang Nr. 13, 17. März 1916, S. 94-96] In der Finanznot kommen verschiedene findige Leute auf den Gedanken, Staatsmonopole an Stelle der Steuern zu empfehlen. Auf den ersten Blick scheint das plausibel. Das Monopol bedeutet, dass der Staat die Herstellung und den Vertrieb bestimmter Güter…

  • Clara Zetkin: Wer soll zahlen?

    [Nach „Die Gleichheit. Zeitschrift für die Interessen der Arbeiterinnen“, 26. Jahrgang Nr. 12, 3. März 1916, S. 85 f.] Dass die finanziellen Lasten des Krieges ungeheuer groß sein werden, wird von niemanden bestritten. Die Frageist, wie sie aufgebracht werden sollen. Von jeher war es das Bestreben der besitzenden Klassen, die Staatsgewalt für ihre Zwecke auszunützen,…

  • Clara Zetkin: Der sozialistische Frauentag in Deutschland

    [Nach „Die Gleichheit. Zeitschrift für die Interessen der Arbeiterinnen“, 26. Jahrgang Nr. 12, 3. März 1916, S. 85] Der Parteivorstand der deutschen Sozialdemokratie hat beschlossen, dass in der gleichen Zeit wie in Österreich und Ungarn auch in Deutschland Frauentagsveranstaltungen stattfinden sollen. Vom 12. bis 26. März sollen Versammlungen abgehalten werden, in denen das Thema zur…

  • Clara Zetkin: Kriegskosten und Volkslasten

    [Nach „Die Gleichheit. Zeitschrift für die Interessen der Arbeiterinnen“, 26. Jahrgang Nr. 11, 18. Februar 1916, S. 80 f.] Die materiellen Lasten, die der Weltkrieg den Völkern auferlegt, scheinen alles zu übertreffen, was die schlimmsten Pessimisten vorausgesehen haben. Das erklärt sich daraus, dass alle die riesenhaften Produktionskräfte, die der Kapitalismus entfesselt hat, jetzt in den…

  • Clara Zetkin: Aus dem Preußischen Landtag

    [Nach „Die Gleichheit. Zeitschrift für die Interessen der Arbeiterinnen“, 26. Jahrgang Nr. 10, 4. Februar 1916, S. 69 f.] Die Politik Preußens und die Reichspolitik stehen im innigsten Zusammenhang. Der Gang der Entwicklung in Preußen muss notwendig die des Reiches mitbestimmen. Allein schon deshalb, weil Preußen der weitaus größte, wirtschaftlich wie politisch führende Bundesstaat ist.…

  • Clara Zetkin: Henrik Ibsen

    [Nach „Die Gleichheit. Zeitschrift für die Interessen der Arbeiterinnen“, 16. Jahrgang Nr. 12, Stuttgart, 13. Juni 1906, S. 70, Nr. 13, 27. Juni 1906, S. 85 f., Nachdruck in Clara Zetkin, Kunst und Proletariat. Berlin 1979, S. 259-267] Als unsere letzte Nummer in den Druck ging, brachte der Telegraf die Nachricht, dass Henrik Ibsen am…

  • Clara Zetkin: Heinrich Meister †

    [Nach „Die Gleichheit. Zeitschrift für die Interessen der Arbeiterinnen“, 16. Jahrgang Nr. 8, Stuttgart, 18. April 1906] Einen seiner Besten hat das kämpfende Proletariat Deutschlands zu Grabe geleitet. Genosse Heinrich Meister ist am 5. April, fast vierundsechzigjährig, doch viel zu früh für die klassenbewusste Arbeiterbewegung, einem schweren Herzleiden erlegen. Vier Jahrzehnte lang hat er kämpfend,…