Schlagwort: Bismarck
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Franz Mehring: Allerlei Skandale
[Die Neue Zeit, XIV. Jahrgang 1895-96, II. Band, Nr. 42, S. 481-484] f Berlin, 8. Juli 1896 Kaum hatten sich die Pforten des Reichstags geschlossen, als die politische Hochsommerzeit mit voller Wucht hereinbrach. Mehr der Not gehorchend als dem eigenen Triebe, haspelten die Zeitungen ihr Sprüchlein über die Reichstagssession ab, und selbst die üblichen Kläffereien…
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Franz Mehring: Hasenrechtliches
[Die Neue Zeit, XIV. Jahrgang 1895-96, II. Band, Nr. 40, S. 417-421] f Berlin, 24. Juni 1896 Die Vorgänge, die sich gegenwärtig im Reichstag abspielen, zeigen den bürgerlichen Parlamentarismus einmal wieder in seiner traurigsten Verfassung. Es handelt sich bekanntlich um die Beratung des Bürgerlichen Gesetzbuchs, das nach dem Willen der Regierung und der Reichstagsmehrheit unter…
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Franz Mehring: Nachklänge
[Die Neue Zeit, XIX. Jahrgang 1900-1901, II. Band, Nr. 38, S. 353-355] f Berlin, 19. Juni 1901 Zu Bismarcks Fehlern gehörte weinerliche Sentimentalität nicht, aber wer sonst zu diesem Fehler neigt, könnte durch Bismarcks Schicksal leicht dahinein gelockt werden. Der hieb- und stichfesteste Patriotismus schützt nicht vor einem derben Anfall moralischen Katzenjammers bei der Erinnerung…
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Franz Mehring: Ein herrliches Kulturbild
[Die Neue Zeit, XIV. Jahrgang 1895-96, II. Band, Nr. 32, S. 161-164] f Berlin, 29. April 1896 Vor Gott soll kein Ding unmöglich sein, aber wer dies fromme Gottvertrauen nicht mehr besitzt, der kann sich wenigstens des getrösten, dass auch vor unseren bürgerlichen Parteien kein Ding unmöglich ist. Sie haben das Unmögliche möglich zu machen…
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Franz Mehring: Der letzte Mohikaner
[Die Neue Zeit, X. Jahrgang 1890-91, I. Band, Nr. 13, S. 385-388] f Berlin, 16. Dezember 1891. Die Verhandlungen des Reichstags über die Handelsverträge waren so etwas, wie die Aufführung des Hamlet ohne den Dänenprinzen. Der Abgeordnete von Otterndorf wollte zu ihnen erscheinen, und wenn er sich in den Reichstag tragen lassen müsste, Aber er…
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Franz Mehring: Hans Blum, Die Lügen unserer Sozialdemokratie
Wismar, Hinstorffsche Hofbuchhandlung, Verlagskontor, 1891. 422 Seiten. Preis 2 Mark. [Die Neue Zeit, X. Jahrgang 1890-91, I. Band, Nr. 2, S. 49-53, Rubrik „Literarische Rundschau“] Einen Anspruch auf Besprechung in der „Neuen Zeit“ kann dies Pamphlet nicht wegen seines literarischen, politischen oder wissenschaftlichen Wertes – denn von alledem ist gar nichts vorhanden –, wohl aber…
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Franz Mehring: Ein proletarischer Gedenktag
[Die Neue Zeit, XXIX. Jahrgang 1900-1901, I. Band, Nr. 23, S. 793-797] f Berlin, 4. März 1911 Unsere Junker wissen wirklich nicht mehr aus noch ein. In der gestrigen Nummer der „Kreuzzeitung“ erlässt ein Herr v. Zepelin einen „Weckruf“ an die deutsche Nation, den er betitelt: Die Kommune in Paris vor vierzig Jahren. Es handelt…
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Franz Mehring: Sächsisches
[Die Neue Zeit, XIV. Jahrgang 1895-96, I. Band, Nr. 23, S. 705-708] f Berlin, 26. Februar 1896 Einer aus König Stumms Garde soll gesagt haben, hunderttausend Köpfe müssten springen, ehe wieder Ruhe und Frieden im Deutschen Reiche sein werde, und das gleiche Programm hat der brave Bismarck in seinem Hamburger Leibblatte verfochten. Mit etwas weitläufigeren…
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Franz Mehring: Schurr-Murr
[Die Neue Zeit, XIX. Jahrgang 1900-1901, I. Band, Nr. 21, S. 641-644] f Berlin, 20. Februar 1901 Während die drohende Erhöhung der Getreidezölle die Volksmassen in immer stärkere Erregung treibt und der beabsichtigte Versuch des Weltmarschalls Waldersee, seine Vorschusslorbeeren noch durch ein verhängnisvolles Abenteuer einzustreichen, den letzten Resten des Khakipatriotismus ein gründliches Ende bereitet, beschäftigen…
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Franz Mehring: Eine beiläufige Episode
[Die Neue Zeit, XXIX. Jahrgang 1910-1911, I. Band, Nr. 22, S. 761-764] f Berlin, 25. Februar 1911. Das Königreich Italien feiert in diesem Jahre sein fünfzigstes Geburtsjahr. Es wird mit viel offiziellem Gepränge und Geprunke geschehen, und deshalb werden arge Geschmacklosigkeiten nicht ausbleiben. So wird ein Hauptstück der Feier die Enthüllung. des Riesendenkmals sein, das…