Clara Zetkin: Ein Attentat auf die Familie

[Nach „Die Gleichheit. Zeitschrift für die Interessen der Arbeiterinnen“, 11. Jahrgang Nr. 6, 13. März 1901, S. 41 f.]

„Die Sozialdemokratie zerstört die Familie. Auf zum Schutze des bedrohten heiligen Kulturgutes!“ Wer kennt sie nicht, die altvertraute Kampfeslosung, welche die gottesfürchtigen Zentrümler und die nicht minder frommen Konservativen unter salbungsvollem Augenaufschlag mit Vorliebe erschallen lassen, wenn sie mit ihrem sonstigen sozialpolitischen, moralischen und religiösen Mönchslatein gegen die „Umstürzler“ zu Ende sind. Dass die Fürsorge der Herren für die Familie ebenso heuchlerisch, als ihre Verdächtigung der Sozialdemokratie erlogen ist, erweist mit herzerfrischender Deutlichkeit eine Tatsache mehr: Es sind gerade die patentierten Schützer der Familie im Zentrum und im konservativen Lager, welche in unseren Tagen zu Nutz und Frommen des Profit- und machtgierigen Junkertums für die Erhöhung der Getreidezölle kämpfen. Was aber bedeuten die begehrten Wucherzölle in ihrer Rückwirkung auf die Verhältnisse der Arbeiterklasse, der kleinen Leute anders, als ein Attentat auf die Familie? Man vergegenwärtige sich, welch verhängnisvollen Einfluss die Verteuerung des Brotgetreides auf die Haushaltung der proletarischen Habenichtse, der wenig oder gar Schulden besitzenden Handwerker, Unterbeamten, Lehrer, Kleinbauern etc. ausübt. Klar tritt dann in Erscheinung, wie schwer die Erhöhung der Getreidezölle durch die unausbleibliche Verschlechterung einer ohnehin schon jämmerlichen oder dürftigen Lage die Familie bedroht und erschüttert.

Allerdings: die Brotwucherer und ihre Handlanger bestreiten, dass das Hinaufschrauben der Zollsätze auf Getreide die Lage der armen und kleinen Leute ganz wesentlich verschlimmert, ihnen harte Entbehrungen, wohl gar den nackten Hunger ins ärmliche Heim führt und bittere Sorgen noch obendrein. Aber diese Ableugnungsversuche sprechen nur dafür, dass die zum Beutezug gegen das Volk gerüsteten Raubritter sich der Gemeingefährlichkeit ihres schmachvollen Treibens bewusst sind.

Wie hart schon die jetzt geltenden Getreidezölle den proletarischen Haushalt belasten, und wie jede Erhöhung derselben die Bürde zu einer unerträglichen steigern muss, das zeigt in trostloser, erschreckender Klarheit ein Blick auf Wirtschaftsbudgets in der Arbeiterklasse. Die sehr sorgfältige Untersuchung Gertrud Dyhrenfurths: „Die hausindustriellen Arbeiterinnen in der Berliner Blusen -, Unterrock -, Schürzen- und Trikotkonfektion“ enthält z.B. auf S. 87 die folgenden lehrreichen Angaben. Eine Konfektionsarbeiterin muss als junge Witwe sich und ihren elfjährigen Sohn allein durch ihre Arbeit ernähren. Die Auslagen für Strutt, Öl, Nadeln, Maschinenabnutzung, Pferdebahn etc. abgerechnet, beläuft sich ihr Jahreseinkommen netto auf 366 Mk. Die Frau befindet sich in der „glücklichen Lage“, diese Riesensumme mit ihrem Sohne zusammen „verschlampampen“ und in „Putz und Tand“ aufgehen lassen zu können. Sie besitzt nämlich aus „besseren Zeiten“ noch eine Zimmereinrichtung und kann ihre Wohnungsmiete durch Aftervermietung decken. Die Ausgaben für die Ernährung von Mutter und Kind stellen sich in den Wintermonaten wöchentlich auf ganze sechs Mark. Die Arbeiterin verausgabte für:

100 Stück Kohlen–,80 Mk.
Kleine Steinkohlen–,10 „
3 Liter Petroleum–,55 „
Schwarzbrot–,60 „
Weißbrot–,70 „
1 Pfund Fett (Butter sehr selten)–,60 „
10 Liter Kartoffeln–,30 „
Gemüse und Gegräupe–,70 „
1 bis 2 Mal wöchentlich Knochen zum Auskochen–,13 „
Sonntags ein halb Pfund Fleisch–,30 „
Salz, Schweden, Anzündholz, Stiefelwichse–,10 „
Auslagen für Wäsche–,15 „
Kaffee–,60 „
Milch, pro Tag ein halb Liter–,35 „
Summa6 Mk.

„Hier ist keine Butter, kein Ei, Mehl, Zucker, nichts für Bier und Belag angesetzt, nichts für Ergänzungen und Reparaturen im Haushalte, Auslagen, die selbst bei den bescheidensten Ansprüchen noch eine Mark pro Woche ausmachen. Und doch bleiben auch ohne sie für sämtliche übrige Bedürfnisse nur noch einige 50 Mk. übrig. … Es muss daher für Nahrungsmittel zeitweise noch weniger ausgelegt werden und das blutlose, durchsichtige Gesicht der Frau spricht allerdings nicht nur von dauernder Überanstrengung, sondern auch von Entbehrungen jeglicher Art.“

Wie hoch beläuft sich nun der Tribut, den die raffgierigen Krautjunker jetzt schon der armen, am Hungertuch nagenden Witwe und ihrem Kinde vermittelst der Getreidezölle im buchstäblichen Sinne des Wortes vom Munde wegnehmen? Für Schwarz- und Weißbrot zusammen verausgabt die Frau wöchentlich 1,30 Mk., macht pro Jahr 67,60 Mk. Die jetzigen Zollsätze auf Getreide verteuern Schwarz- und Weißbrot zusammen um durchschnittlich ca. 23½ Prozent. Die Arbeiterin zahlt also im Jahre den Brotbedarf für sich und ihr Kind ungefähr um 15,88 Mk. teurer, als sie ihn ohne den Zoll decken könnte. Damit nicht genug. Auch die Ausgaben der Arbeiterin für „Gemüse und Gegräupe“ – 70 Pf. wöchentlich, 36,40 Mk. jährlich – sind durch die Getreidezölle künstlich gesteigert worden, denn diese haben den Preis für Nudeln, Makkaroni, Graupen, Grieß etc. in die Höhe getrieben. Nehmen wir an, dass die Arbeiterin im Jahre nur für 12 Mk. von derartigen Waren verbraucht hat, so musste sie dabei 2,82 Mk. an Zoll entrichten. Alles in Allem ist also die Lebenshaltung von Mutter und Kind pro Jahr um 18,70 Mk. verteuert worden. Eine noch so oberflächliche Durchsicht der angeführten Posten des armseligen Haushalts lässt erkennen, welche große Rolle 18,70 Mk. für die Lebenshaltung der kleinen Familie spielen. Die Summe stellt die Kosten für Ernährung, Heizung und Beleuchtung in drei Winterwochen dar. In dem angezogenen Falle ist es tatsächlich das Scherflein der Witwe, das das Junkertum mit jedem Bissen Brot, mit jedem Löffel Suppe hinterlistig raubt. Wahrlich, einem menschlich fühlenden Frommen muss Kirchendiebstahl ein geringeres Verbrechen dünken, als solche Plünderung, deren sich die „Edelsten und Besten der Nation“ täglich und stündlich an den Ärmsten schuldig machen!

Die Arbeiterin, deren Verhältnisse wir als Beispiel anführten, verdient in den acht Monaten flotten Geschäftsganges wöchentlich netto 9,15 Mk.; in den vier Monaten der Sauregurkenzeit beträgt ihr reiner Wochenverdienst nur 6,50 Mk. Sie muss also im Durchschnitt jährlich 2½ Wochen arbeiten, um die Mehrausgaben zu bestreiten, die ihr der Zoll auf Brotfrucht zu Gunsten „harmloser“ Väter „harmloser“ Söhne auferlegt. Dank seiner politischen Macht zwingt das Junkertum die „freie“ Arbeiterin, ihm wochenlang zu fronden und zu zinsen, wie ihm ihre Vorfahren zinsen und fronden mussten. Die der Form nach aufgehobene Leibeigenschaft ist ihrem Wesen nach durch die Getreidezölle tückisch wieder eingeführt worden und – das Beispiel der Berliner Arbeiterin zeigt es – sie drückt um so härter auf den Gliedern des werktätigen Volkes, je ärmer sie sind, je jämmerlicher ihre Lebenshaltung ist.

Man braucht sicherlich nicht die Fantasie eines Dante zu Hilfe zu rufen, um sich vorzustellen, welche Hölle an Pein die Existenz in sich schließt, die die mitgeteilten trockenen Ziffern zeichnen. Der Kampf um das nackte Leben zehrt Zeit und Kraft der Witwe so schonungslos, restlos auf, dass dem elfjährigen Sohne nur Brosamen des Familienlebens, der mütterlichen Pflege und Fürsorge zu Teil werden können. Und auch diese Brosamen müssen noch winziger, seltener werden, wenn die Politik der Brotwucherer triumphiert. Die von den Herren geheischte Verdoppelung der Getreidezölle müsste der Frau ihren Bedarf an Brot, Nudeln, Grieß etc. – die gegebenen Zahlen zu Grunde gelegt – pro Jahr um 37,90 Mk.1 verteuern. Die künstliche Preissteigerung würde also reichlich den Zehnten des Hungereinkommens, gleich den Nettoverdienst von 5 Wochen verschlingen.

Man wende nicht ein, dass die Erwerbs- und Lohnverhältnisse der betreffenden Berliner Konfektionsarbeiterin ausnahmsweise traurige seien. Sie zählen nach vielen Zehntausenden die allein dastehenden Proletarierinnen, deren Verdienst um nichts oder nur unwesentlich höher ist, als 366 Mk., und die – wenn nicht für ein Kind – so für alte Eltern, jüngere Geschwister etc. zu sorgen haben. Und die Arbeiterfrauen zählen nach vielen Zehntausenden, die um keinen Deut besser daran sind, als die Berliner Witwe. Mag der Mann auch einen höheren Verdienst nach Hause bringen, so sind dafür mehr Kinder da, die gespeist, gekleidet, gepflegt, unterrichtet, erzogen sein wollen.

Wir führen als Beispiel das Haushaltungsbudget einer Tischlerfamilie an, das in dem Bericht des Münchener Fabrikinspektors Pöllath für 1897 enthalten ist. Die fünfköpfige Familie – Eltern und drei Kinder – verausgabte für ihre Ernährung wöchentlich:

Brot, Butter, Schmalz1,00. Mk.
Milch, Zucker, Kaffee4,00 „
Fleisch2,00 „
Gemüse, Kartoffeln2,00 „
Vesper und Nachtessen3,50 „
Verschiedene Ausgaben1,00 „
Summa16,50 Mk.

Die Familie verausgabte mithin für ihre Ernährung pro Kopf und Woche 3,50 Mk., also nur um 50 Pf. mehr wie die Berliner Konfektionsarbeiterin. Durfte diese pro Person täglich 12 Pf. aufwenden, so kann die Tischlerfrau für jedes Glied ihrer Familie täglich 49 Pf. „verschlemmen“. Da die Tischlerfamilie ein Jahreseinkommen von 1330 Mk. hat und für die Hauswirtschaft 858 Mk. aufgehen, so verbleiben für Wohnung. Heizung, Beleuchtung, Kleidung, Versicherungsbeiträge, Steuern etc. 472 Mk. Am Jahresschluss ist ein Defizit von 96,50 Mk. zu verzeichnen. Wie dasselbe gedeckt wird, darüber steht nichts im Bericht. Die Ziffern über die Belastung der Berliner Konfektionsarbeiterin durch die Getreidezölle bestätigen, dass es keineswegs zu hoch gegriffen ist, wenn man die Verteuerung des Brotgetreides im Durchschnitt pro Kopf mit 7 Mk. berechnet. Mittelst der künstlich gesteigerten Preise für Brot, Mehl etc. knöpft also das Agrariertum der Tischlerfamilie jährlich 35 Mk. ab. Mehr als ein Drittel der Schulden, welche am Jahresschluss aufgelaufen waren, können also auf Rechnung der verteuerten Brotfrucht gesetzt werden.

Ein himmelschreiender Frevel ist es, wenn angesichts solcher Verhältnisse die agrarischen Schnapphähne sich anschicken, durch eine Steigerung der Zollsätze einen weiteren festen Griff in den Beutel der Arbeiter, der kleinen Leute zu tun. Und dieser Frevel wirkt um so verheerender, als seine Folgen gleichzeitig die Ausgaben der werktätigen Massen steigern und ihre Einnahmen schmälern. In der Tat verteuert die Erhöhung der Getreidezölle nicht nur jeden Mundvoll Brot, jedes Gericht Graupen, sie bedingt vielmehr auch ein Sinken, wenn nicht gar ein Schwinden des Verdienstes. Wir haben bereits in Nr. 4 des Blattes darauf hingewiesen, dass und warum das Hinaufschrauben der Zollsätze auf Getreide den Abschluss günstiger Handelsverträge erschwert oder verunmöglicht. Mit bleiernem Drucke wird die Politik der Brotwucherer auf Industrie und Handel lasten, zu Stockungen des Wirtschaftslebens führen und damit die Erwerbsverhältnisse von Millionen der Ausgeplünderten verschlechtern.

Die wirtschaftliche Grundlage des proletarischen Familienlebens ist schon ohnehin Dank der kapitalistischen Ausbeutung unsicher und zersetzt genug. Sie muss für Tausende und Abertausende zusammenbrechen, wenn den Profit- und Machtgelüsten der Junkersippe zu Liebe die Arbeiterklasse mit doppelten Ruten gepeitscht wird. Das bescheidene Bisschen an Familienglück und Familienleben, das die Arbeiterfrau unter nagenden Sorgen zu erhalten und zu Pflegen bemüht ist, fällt in Trümmer, wenn Teuerungspreise für die unentbehrlichsten Lebensmittel in furchtbarem Bunde mit flauem Geschäftsgang die Dürftigkeit der proletarischen Existenz zur bitteren Notlage steigern. Je mehr die Familie auf jede gemeinsam genossene Freude, auf jede geringfügige Annehmlichkeit verzichten muss, vielfach auch auf Ordnung, Sauberkeit und Regelmäßigkeit der Lebenshaltung, um so mehr verliert das Heim an materieller und sittlicher Bedeutung. Je ausschließlicher die Eltern bedacht sein müssen, ihren Kindern genügend Brot bieten zu können, um so weniger vermögen sie für deren Unterricht und Erziehung zu tun. Je erbarmungsloser die Sorge um des Leibes Notdurft im Hirn der Familienangehörigen bohrt, je gebieterischer sie Beschlag auf ihre Kraft legt, um so weniger bleibt diesen die Möglichkeit, Lust und Spannkraft für ernsten und anregenden Gedankenaustausch, für ein geistiges Miteinander und Empor. Je trostloser das Heim den Mann umfängt, um so leichter erliegt er der Versuchung des Wirtshauslebens und des Alkoholteufels. Je mehr alle Versuche der Frau fehlschlagen, durch die raffiniertesten Kunststücke der Wirtschaftsführung den Ihrigen einen genügend besetzten Tisch und ein trauliches Stübchen bieten zu können, um so eher erlahmt ihre Energie im Kampfe gegen das Elend, um so eher lässt sie müde und mürbe im Haushalt „fünf gerade sein“. Die von Wucherpreisen für Brot und sinkenden, unsicheren Verdienst entfesselte Not führt der Fabrik, der Erwerbsarbeit Scharen von Frauen zu, die sich seither noch den häuslichen und mütterlichen Pflichten widmen konnten. Mag das Heim verliedern, das Familienleben soweit zusammenschrumpfen, dass es im Topfe Platz findet, in dem die Eltern ihr Mittagsmahl mit zur Arbeit nehmen; mögen schädliche Einflüsse die Frucht im mütterlichen Schoße noch vor der Geburt töten oder lebenslänglichem Siechtum überliefern; mag der Säugling elend verkümmern und das ältere Kind der Verwahrlosung anheimfallen: die Brotwucherpolitik zwingt durch ihre Folgen die Frau, den häuslichen und mütterlichen Aufgaben die Notwendigkeit voranzustellen, das Einkommen der Familie den gestiegenen Brotpreisen und dem gesunkenen Verdienst des Mannes entsprechend zu vervollständigen.

Die nämlichen Konservativen und Zentrümler, welche mit vollen Backen den Wert, die Segnungen des Familienlebens preisen, zerstören durch ihre Wucherpolitik das Familienleben in großen Kreisen des werktätigen Volkes. Die nämlichen Konservativen und Zentrümler, welche unter Anrufung aller möglichen und unmöglichen natürlichen, sittlichen und göttlichen Gesetze die Frau mit ihrem Sein und Tun ausschließlich auf Haus und Familie verweisen, reißen durch ihre Wucherpolitik Tausende von Proletarierinnen von dem häuslichen Herde, von der Wiege des Säuglings. Damit nicht genug. Erfahrungsgemäß geht in Jahren der Brotteuerung und des Stockens des industriellen Lebens die Zahl der Eheschließungen zurück, es werden weniger eheliche und mehr uneheliche Kinder geboren. Die nämlichen Konservativen und Zentrümler, welche das Märchen her beten, dass standesamtliche und kirchliche Formeln allein die Ehe weihen, die nämlichen Zentrümler, denen die Ehe ein Sakrament ist, wirken durch ihre Wucherpolitik der Eheschließung entgegen und werden ihr zu Folge Förderer des freien Geschlechtsverkehrs, ja der Prostitution. Die nämlichen Konservativen und Zentrümler, welche die uneheliche Geburt öffentlich als untilgbaren Makel für Mutter und Kind erklären – nicht selten allerdings um mit desto größerem Genuss heimlich arme oder schwache Frauen zu verführen und verlassene Kinder in die Welt zu setzen – tragen durch ihre Wucherpolitik zur Vermehrung der unehelichen Geburten bei. Non olet! Geld stinkt nicht, Macht stinkt nicht! Die gottesfürchtigen Zentrümler und die nicht minder frommen Konservativen erkaufen das Eine und die Andere skrupellos mit einem Attentat auf den Beutel der armen Leute, mit einem Attentat auf die Familie. Wenn Gold und Macht winkt, da verbrennen sie, was sie mit den Lippen anbeten, noch ehe dass der Hahn auch nur einmal gekräht hat. An dem Proletariat liegt es, die frechen Attentäter auf Beutel und Familie zurückzuscheuchen!

1 Druckfehler-Berichtigung. In dem Leitartikel von Nr. 6, Seite 42, Zeile 27 ist statt 37,90 Mk. zu lesen: 37,40 Mk. Die geforderte Verdoppelung der Getreidezölle müsste der Berliner Konfektionsarbeiterin, auf deren Verhältnisse in dem Artikel exemplifiziert ist, ihren Jahresbedarf an Brot, Gries, Nudeln etc. um 37,40 Mk. verteuern. [Nr. 7, 27. März 1901, S. S. 56]


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