[Nach „Die Gleichheit. Zeitschrift für die Interessen der Arbeiterinnen“, 21. Jahrgang Nr. 26, 25. September 1911, S. 403 f.]
Die Jenaer Tagung der Genossinnen war die erste, die seit dem organisatorischen Zusammenschluss der proletarischen Frauenbewegung mit der sozialdemokratischen Partei stattgefunden hat, wie ihn das Reichsvereinsgesetz möglich machte. Der innere Zusammenhang zwischen beiden Teilen der klassenbewussten Arbeiterbewegung ist von Anfang an erstrebt, festgehalten und in steigendem Maße durchgesetzt worden. Nur dadurch konnte die proletarische Frauenbewegung werden, was sie geworden ist, nur dadurch vermochte sie den Grad grundsätzlicher Klarheit, äußerer Erstarkung und praktischer Wirksamkeit zu erreichen, der sie auszeichnet. Dieser organische innere Zusammenhang zwischen ihr und der Sozialdemokratie hat auch wichtigste Vorbedingungen dafür geschaffen, dass die längst ersehnte Eingliederung der Genossinnen in die Organisationen der Partei sich als der natürliche Abschluss eines Entwicklungsganges glatt vollzogen hat, dass sie zum Ausgangspunkt eines nicht bloß ungestörten, vielmehr eines gesteigerten Aufschwunges geworden ist. Wer noch daran gezweifelt hätte, dass die gemeinsame politische Organisierung von Frauen und Männern die äußere wie innere Entwicklung der proletarischen Frauenbewegung gefördert hat, dass die gemeinschaftliche Arbeit der Genossinnen und Genossen in der Partei und für die Partei vermehrte Impulse und Gelegenheiten für die Schulung und Betätigung der ersteren bedeutet: der musste durch den Verlauf der Frauenkonferenz eines anderen belehrt werden.
Schon die Zahl der Teilnehmer ließ einen Rückschluss auf die Ausdehnung und Festigung der proletarischen Frauenbewegung zu: 75 Delegierte – darunter 47 Genossinnen –, außerdem 5 Beauftragte des Parteivorstandes, die Vertreterinnen des Frauenbüros und der Redaktion der „Gleichheit“, Genossin Hanna als Delegierte des gewerkschaftlichen Arbeiterinnensekretariats und Genossin Popp-Wien, die Mandatsträgerin der österreichischen Genossinnen und der Sozialdemokratischen Partei. Aus allen Gegenden Deutschlands war die Konferenz beschickt worden. Bezirke, wo noch vor wenigen Jahren der Glaube an die Möglichkeit einer proletarischen Frauenbewegung als freundliche Illusion belächelt wurde, hatten tüchtige, arbeitseifrige Genossinnen entsendet. Die Wahl der Delegierten war ausnahmslos in Parteiversammlungen von den Genossinnen und Genossen gemeinsam erfolgt, ein Beweis für das ernste Interesse, das die Mitglieder ohne Unterschied des Geschlechts unseren Beratungen entgegenbrachten. Was schon dieses äußere Um und Auf der Frauenkonferenz hervortreten ließ, das wurde dann durch ihre Arbeiten wahrhaft erhebend für jeden bestätigt, dem die Erkenntnis in Fleisch und Blut übergegangen ist, dass auch die Proletarierinnen berufen sind, am gewaltigen geschichtlichen Werke der Befreiung ihrer Klasse zielklar und aufopfernd mitzuarbeiten.
Die Eröffnungsrede der Genossin Zietz zeichnete wie ihr Geschäftsbericht sachlich und frisch ein Bild des blühenden, vorwärtsdrängenden Lebens der proletarischen Frauenbewegung. Die klare grundsätzliche Auffassung, die die Betätigung der Genossinnen beherrscht, trat dabei ebenso rühmlich in die Erscheinung, wie ihre rastlose Arbeits- und Kampfesfreudigkeit, ihre nie versagende Opferwilligkeit. Der Überblick über das Wirken der vergangenen drei Jahre eröffnete gleichzeitig anregende, ermutigende Ausblicke auf die weitere Arbeit. So wurde der Boden trefflich für die nachfolgenden Debatten vorbereitet. Auch bei ihnen ging die Rechenschaft über das Gewirkte mit der Prüfung dessen Hand in Hand, was fürderhin geschehen könne, geschehen müsse, um die proletarischen Frauen in größerer Zahl der Sozialdemokratie zuzuführen, die Ideen des welterlösenden Sozialismus immer fester in ihrem Bewusstsein zu verankern.
Nicht weniger als 21 Rednerinnen beteiligten sich an den Verhandlungen über diesen Punkt der Tagesordnung mit seinen Unterabteilungen: Agitation, sozialdemokratischer Frauentag und Kinderschutzkommissionen. Schon diese Zahl allein bezeugt den brennenden Eifer, das Pflichtgefühl der Genossinnen, tätig die Entwicklung der proletarischen Frauenbewegung zu fördern. Auch mehrere Genossen griffen in die Diskussion ein, um die und jene Mitteilung zu bekräftigen, die eine oder andere Anregung zu unterstützen. Jedoch waren es die Ausführungen der Genossinnen selbst, die den Ton angaben, den Charakter der Verhandlungen prägten. Es fiel dabei helles Licht auf die rührige und umsichtige Tätigkeit der Genossinnen Zietz und Baader im Frauenbüro, wie nicht minder auf die treue Arbeit der Genossinnen in allen Gegenden des Reiches. Fast durchgehend konnte von einem kameradschaftlichen Zusammenwirken der Frauen und Männer berichtet werden, womit nicht gesagt sein soll, dass nicht von da oder dort die alten Klagen wiederkehrten, die Genossen ließen es noch an der richtigen Einsicht für die nötige Förderung der proletarischen Frauenbewegung fehlen. Die Ausführungen der Rednerinnen spiegelten die verschieden gearteten Verhältnisse wider, unter denen die Ideensaat des Sozialismus unter die proletarischen Frauenmassen gestreut wird; sie zeigten die oft weit auseinandergehenden Wege, auf denen die Genossinnen zur Erfüllung ihrer Aufgabe schreiten; sie vermittelten gerade dank dieser Umstände eine wertvolle Menge praktischer Fingerzeige und Ratschläge für die Agitation großen Stils wie die stille Kleinarbeit.
Zur Frage der Agitation wurde namentlich der Einfluss hervorgehoben, den die Stufe der wirtschaftlichen Entwicklung auf das Fortschreiten unserer Bewegung ausübt, wie dies in Baden, Württemberg und einzelnen Teilen Bayerns zutage tritt. Übereinstimmung herrschte darüber, dass die Zeit der jetzigen Hungerpreise, wie sie durch die Zoll- und Steuerpolitik des Reiches geschaffen, von der Dürre des Sommers auf die Spitze getrieben worden sind, der Aufklärung der proletarischen Frauen besonders dienstbar gemacht werden muss, ebenso die Prellerei um das Recht der Mütter und Säuglinge, der Witwen und Waisen, deren sich die bürgerlichen Parteien – allen voran das Zentrum – bei der Gestaltung der Reichsversicherungsordnung schuldig gemacht haben. Die diesbezüglichen Meinungsäußerungen wurden durch die Zustimmung zu der Resolution der Berliner Genossinnen und Genossen über Mutter- und Säuglingsschutz und die Beteiligung an den Krankenkassenwahlen bekräftigt, wie durch die Annahme des Antrags der Genossin Baumann, kurz vor dem Zusammentritt des Reichstags Frauenversammlungen zu veranstalten, in denen die Proletarierinnen ihre Stimme zum Protest gegen die herrschendenWucherpreise des Lebensbedarfs erheben und Aufklärung über das Warum des Notstands erhalten: die verbrecherische Politik der bürgerlichen Klassen. Der Parteitag ist bereits beiden Anregungen beigetreten.
Die Feststellung der außerordentlich günstigen Wirkungen, die der erste sozialdemokratische Frauentag fast allerwärts gezeitigt hat, führten zu einem Antrag der Genossin Zetkin, dass die Demonstration 1912 wiederholt werden soll. Den Zeitpunkt und die näheren Umstände der Veranstaltung wird der Parteivorstand festsetzen. Die Ausführungen über das Wirken der Kinderschutzkommissionen ließen Streiflichter auf die Tiefen proletarischen Elends fallen. Sie bewiesen, dass hier ein Tätigkeitsfeld vorliegt, dem sich die Genossinnen mit größter Liebe und mit hervorragendem Verständnis widmen. Zu ihrem Bemühen, den proletarischen Kleinen den dürftigen Schutz des Gesetzes wider die Ausbeutung wenigstens ungeschmälert zu sichern, tritt immer umfassender die Sorge, die Kinder vor Misshandlung und Verwahrlosung zu bewahren und zu dem letzteren Zwecke vorbeugend durch die Organisierung von Ferienspaziergängen, unterhaltenden und belehrenden Zusammenkünften usw. zu wirken. Selbstverständlich wurde nachdrücklichst ausgesprochen, dass mit all dieser Arbeit Hand in Hand der Kampf gehen muss für die weitere Ausgestaltung des Kinderschutzgesetzes und alle jene kommunalen Einrichtungen, welche die Sozialdemokratie als Mittel gesellschaftlicher Fürsorge für das heranwachsende Geschlecht der Werktätigen fordert. Zur Frage lagen mehrere Anträge vor. Die Konferenz erklärte sich einstimmig für die Resolution der Stuttgarter Genossinnen, die von Genossin Duncker mit Wärme und Sachkenntnis befürwortet ward, namentlich auch in dem Teil, der von der Einführung des Handfertigkeitsunterrichts in den Schulen handelt. Gestrichen wurde der Schlusssatz des zweiten Passus, welcher die Genossen und Genossinnen aufforderte, der Verwendung von Kindern unter vierzehn Jahren in Parteibetrieben und insbesondere bei dem Austragen der Parteipresse unnachsichtlich entgegenzutreten. Es konnte festgestellt werden, dass die Parteibetriebe sich nicht der Kinderausbeutung schuldig machen. Einstimmige Annahme fand auch der Antrag Groß-Berlins, den Kinderschutz und den Fortbildungsunterricht betreffend. Genossin Matschke hatte ihn wirkungsvoll befürwortet. Die Konferenz erhob des weiteren den Antrag zum Beschluss, der von dem Protest gegen die bevorstehende Reform des Strafrechts handelt, eine überzeugende Begründung dazu gab Genossin Juchacz. Abgelehnt wurde der Antrag Stuttgart, die Frauenkonferenzen alljährlich tagen zu lassen, es soll bei dem jetzigen Modus bleiben.
Es wäre ein beklagenswertes Anzeichen mangelnder geistiger Selbsttätigkeit und Selbständigkeit, wenn nicht auch Meinungsverschiedenheiten zum Ausdruck gekommen wären. Anknüpfungspunkte für die Agitation, die von der einen Genossin eindringlich empfohlen wurden, erfuhren von anderen Rednerinnen abweisende Kritik. Aufgaben, die an dem einen Orte dringlich erschienen, hielt man in einem anderen Sitze der Bewegung für nebensächlich. Auch der Charakter und die Gestaltung der „Gleichheit“ waren Gegenstand einer Auseinandersetzung. Von zwei Delegierten erklang das bekannte Lied, das Niveau der „Gleichheit“ sei zu hoch. Diese Ansicht ist noch von keiner Frauenkonferenz so entschieden und vielstimmig zurückgewiesen worden wie gerade in Jena, auch das ein Beweis für die gestiegene Schulung und Reife der Genossinnen.
Die Verhandlungen über den zweiten Teil des Geschäftsberichts des Frauenbüros – über die Lese– und Diskussionsabende und die Beschwerdekommissionen – wurden durch ein kurzes orientierendes Referat von Genossin Baader eingeleitet. Auch dazu ergriffen eine stattliche Zahl von Genossinnen das Wort. Zur Frage der Beschwerdekommissionen wurde besonders hervorgehoben, dass es sich um ein Arbeitsgebiet handle, auf dem die Genossinnen nur in Gemeinschaft und unter der Führung der gewerkschaftlichen Organisationen mit vollem Nutzen wirken können. Da die Gewerkschaft die sicherste Bürgschaft für die Durchführung der gesetzlichen Schutzbestimmungen und menschenwürdige Arbeitsbedingungen sei, müsse daher über die Abstellung der Beschwerden hinaus die gewerkschaftliche Organisierung der Arbeiterinnen im Auge behalten werden. Genossin Hanna gab auf Grund ihrer Erfahrungen im Arbeiterinnensekretariat diesem Gedankengang besonders beweiskräftigen Ausdruck. Gegensätzliche Ansichten traten kaum zutage.
Dass dies um so mehr bei den Ausführungen über die Lese- und Diskussionsabende der Genossinnen der Fall war, lag in der Natur der Sache begründet. Im Gegensatz zu der Agitationstätigkeit, die breite Massen des weiblichen Proletariats erwecken soll, fehlt es noch an langjährigen, weit spannenden praktischen Erfahrungen für die Arbeit zur Schulung der Genossinnen. Der Zwang, in dieser Beziehung etwas tun zu müssen, der leidenschaftliche Eifer, etwas tun zu wollen, eilt nicht selten der geistigen Durchdringung und Beherrschung der vorliegenden Aufgabe voraus. Dazu kommen die in dieser Aufgabe selbst begründeten Schwierigkeiten der Lösung und in Verbindung damit die verhältnismäßig kleine Zahl gründlich durchgebildeter, pädagogisch begabter Leiter und Leiterinnen der Diskussionsabende, die den Unterrichtsstoff bewältigen und fassbar zu gestalten vermögen, statt sich von ihm überwältigen zu lassen. Tastend, experimentierend suchen die Genossinnen unter äußeren und inneren Hemmnissen aller Art ihren Weg zum Ziele. Da ist es begreiflich, dass die Meinungen noch recht bunt und wenig geklärt sind. Wir haben bereits in der letzten Nummer gezeigt, wie die einschlägigen Dinge stehen. Die Verhandlungen der Frauenkonferenz haben das deutlich widergespiegelt. Es fehlte ihnen von vornherein an einer festen, abgegrenzten Grundlage und bestimmten Richtlinien. In der Folge nahmen Darlegungen über die organisatorische Seite der Lese- und Diskussionsabende einen breiten Raum ein, und die Frage nach dem Was des Unterrichtsstoffs und dem Wie seiner Gestaltung und Verarbeitung konnte nicht so gründlich behandelt werden, als es unseres Dafürhaltens nötig gewesen wäre. Am schroffsten standen sich die Ansichten über den Lehrstoff einander gegenüber, die Beschränkung auf die Behandlung von Tagesfragen, Fraueninteressen „ohne jede Theorie“ wurden ebenso lebhaft befürwortet wie die der Einführung in die Theorie, das Vertrautmachen mit den grundsätzlichen Forderungen der Sozialdemokratie. Beschlüsse wurden naturgemäß nicht gefasst. Trotz der angedeuteten Schwächen der Beratung ist diese nicht nutzlos gewesen. Sie wird befruchtend auf den Ausbau der Frauenleseabende wirken durch den regen Meinungsaustausch, durch die mancherlei Anregungen und Fingerzeige, die von allen Seiten gegeben worden sind. Schließlich wird auch hier das lebendige Beispiel dessen, was möglich ist, seine klärende Wirkung nicht verfehlen und das neue Bessere das alte Gute überwinden.
Das Referat über die Frauen und die Reichstagswahlen skizzierte die Situation, in der diesmal das deutsche Proletariat und die Genossinnen mit ihm in den Kampf treten, und wies auf die treibenden wirtschaftlichen, sozialen Kräfte hin, die hinter dem Schattenspiel der politischen Parteikonstellationen stehen. Die Konferenz sah von der Diskussion darüber ab. Kurz nur war die Debatte, die sich an den Vortrag der Genossin Weyl über die Frauen und die Gemeindepolitik knüpfte. Sie erbrachte noch einiges Beweismaterial, das die Gedankengänge der Referentin unterstützte, die ihr Thema mit wohltuendem Mitgefühl für die Leiden und Bedürfnisse des Proletariats behandelte, wie mit guter Sachkenntnis des Gebiets, auf dem die Genossinnen wirken sollen. Das Referat ist vorzüglich geeignet, diese zum Denken und zum Tun anzuregen, sie im Dienste ihrer Klasse wirkend zu befähigen, deren Befreiungskampf neue Anhänger und Anhängerinnen zu werben. – Verzeichnet seien noch die beiden lebhaft applaudierten Begrüßungsreden des Genossen Pfannkuch, der die guten Wünsche des Parteivorstandes für die Arbeit der Konferenz überbrachte, und der Genossin Popp, die in gewohnter herzlicher Weise der Solidarität zwischen den österreichischen und deutschen Genossinnen Ausdruck verlieh. – Den öffentlichen Verhandlungen der Frauenkonferenz war eine geschlossene Sitzung vorausgegangen, in der sich die Genossinnen darüber aussprachen, wie eine bessere Verbindung zwischen dem Frauenbüro und den Genossinnen herbeigeführt werden könne, ohne dass dadurch das organisatorische Gefüge der Partei gelockert würde.
Es ist eine ansehnliche Summe von Arbeit, welche die Frauenkonferenz in fünf Sitzungen bewältigt hat. Und sie hat nicht bloß fleißige, sie hat gute Arbeit geleistet. Die Leitung der Konferenz darf ebenso ihr Verdienst daran beanspruchen, wie die an der Tagung teilnehmenden Genossinnen und Genossen, die Jenenser nicht zu vergessen, die alles aufs Beste vorbereitet hatten und liebenswürdige Gastfreundschaft übten. Die proletarische Frauenbewegung marschiert, und sie marschiert rasch. Dem Eindruck kann sich niemand entziehen, der sich an dem heiligen Eifer, der Sachlichkeit und Gewandtheit erfreute, womit die Genossinnen ihr Arbeitsprogramm erledigten. Und ist es nicht ein verheißungsvolles Zeichen für die Zukunft, dass die alten lieben Trägerinnen unserer Bewegung mit der früheren Begeisterung, aber mit neuen Kenntnissen und höherer Schulung am Werke waren, dass neben ihnen ein stattlicher Nachwuchs neuer Kämpferinnen stand, die mit Begabung und Ernst daran arbeiten, das weibliche Proletariat um das rote Banner des proletarischen, menschheitserlösenden Klassenkampfes zu sammeln, und die zu diesem hehren Ziele unablässig nach eigener Vervollkommnung streben? Dies kleine Parlament der Arbeiterinnen und Arbeiterfrauen war ein Abbild der lebendigen Mächte, die in der Masse der Enterbten tätig sind und ihre Befreiung aus eigener Kraft verbürgen. Durch die Arbeit, die es geleistet hat, und die Art, wie es dies tat, hat es die Existenzberechtigung und den Nutzen der sozialdemokratischen Frauenkonferenzen vollauf bewiesen. Die Sozialdemokratie würde eine lebendige Quelle ihr zuströmender Kraft verschließen, wollte sie einer mechanischen Gleichmacherei zuliebe auf die Veranstaltung von Frauenkonferenzen verzichten.
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