Schlagwort: Ausbeutung

  • Clara Zetkin: Warum fordern wir den Achtstundentag?

    [Nach „Die Gleichheit. Zeitschrift für die Interessen der Arbeiterinnen“, 12. Jahrgang Nr. 9, 23. April 1902, S. 68] Wir fordern den Achtstundentag, weil er die Zeit kürzt, in welcher die Arbeiterin ihre Kräfte anspannen, ja überspannen muss bei einer Tätigkeit, welche recht oft nur durch harte Notwendigkeit aufgezwungene Brotfron ist, nicht eine aus Begabung und…

  • Clara Zetkin: Zur Maifeier

    [Nach „Die Gleichheit. Zeitschrift für die Interessen der Arbeiterinnen“, 12. Jahrgang Nr. 9, 23. April 1902, S. 66 f.] Heraus aus der bitteren Tagesqual Eurer Existenz, mit ihrem Um und Auf an Lasten und Leiden, an Härten und Verzichten, an Sorgen und Sehnen, Ihr Proletarierinnen, die Ihr unter der heutigen Ordnung der Dinge doppelte Ketten…

  • Clara Zetkin: Staatsmonopole als Einnahmequelle

    [Nach „Die Gleichheit. Zeitschrift für die Interessen der Arbeiterinnen“, 26. Jahrgang Nr. 13, 17. März 1916, S. 94-96] In der Finanznot kommen verschiedene findige Leute auf den Gedanken, Staatsmonopole an Stelle der Steuern zu empfehlen. Auf den ersten Blick scheint das plausibel. Das Monopol bedeutet, dass der Staat die Herstellung und den Vertrieb bestimmter Güter…

  • Tim Lewis: Die Diktatur des Schahs von Protestwelle erschüttert

    [eigene Übersetzung des englischen Textes in The Militant, Nr. 415, 17 Juli 1978, S. 10-11] Die repressive Diktatur des Schahs im Iran wurde in den letzten sechs Monaten von der größten Welle von Streiks, Demonstrationen und Unruhen seit Jahren erschüttert. Die anscheinend solide Herrschaft des reichsten Mannes der Welt, gestützt durch modernste Waffen, war nicht…

  • Clara Zetkin: Dem Kampfe entgegen! Der Freiheit entgegen!

    [Gleichheit, 10. Jahrgang, Nr. 1, 3. Januar 1900, S 2 f.] Aufgewacht, Proletarierin! Dem Kampfe entgegen! Der Freiheit entgegen! so ruft der Tatsachen Fülle an der Jahrhundertwende der hart frondenden und darbenden Lohnsklavin zu, so predigt sie der Arbeiterfrau, die unter schweren Sorgen mit dem kümmerlichen Verdienst des Mannes haushalten muss. Ein reiches Erbe an…

  • Clara Zetkin: Für der Menschheit Zukunft

    [„Die Gleichheit. Zeitschrift für die Interessen der Arbeiterinnen”, 21. Jahrgang, Nr. 4, 21. November 1910, S. 49 f.] Wer eine Aussaat schneidet, die kaum in die Halme zu schießen beginnt; wer die Axt an den gesunden Stamm eines Baumes legt, welcher Frucht tragen soll: der macht sich eines Wahnsinns schuldig. Darüber wird unter leidlich vernünftigen…

  • Clara Zetkin: Weihnachten

    [„Die Gleichheit. Zeitschrift für die Interessen der Arbeiterinnen”, 10. Jahrgang, Nr. 26, 19. Dezember 1900, S. 201 f.] Über die Lande fliegt wieder feierlicher Weihnachtsglockenschall und mahnt an die alte Verheißung: Friede auf Erden! Friede auf Erden, so tönt es von den Kanzeln, so klingt es um Weihnachtsbäume, unter denen nicht immer die Liebe ihre…

  • Clara Zetkin: Arbeiterinnen, aufgewacht!

    [„Die Gleichheit. Zeitschrift für die Interessen der Arbeiterinnen”, 15. Jahrgang, Nr. 23, 15. November 1905, S. 133] Arbeiterinnen, aufgewacht. so rufen Mühen und Leiden, Bedürfnisse und Wünsche den Frauen und Mädchen zu, welche in Fabrik, Werkstatt und ärmlichem Heim, im Kontor und Laden ihr Brot verdienen. Verdienen, gewiss, aber oft nicht erhalten, es häufig genug…