(66. Sitzung, Sonnabend den 14. Februar 1891)
[Nr. 1210. Stenografische Berichte über die Verhandlungen des Reichstags. 8. Legislaturperiode. I. Session 1890/91. Dritter Band. Berlin 1891, S. 1529]
Präsident: Zu einer persönlichen Bemerkung hat das Wort der Herr Abgeordnete Bebel.
Abgeordneter Bebel: Ich glaube, dass die letztere Bemerkung des Herrn Abgeordneten Biehl doch hinfällig ist; denn jeder, der meinen Ausführungen einigermaßen gefolgt ist, hat daraus entnehmen können, dass ich mich nicht an den Herrn Abgeordneten Biehl wendete wegen eines bestimmten Gewerbes, dass er vertritt, sondern in seiner Eigenschaft als Vertreter des Kleingewerbes und der Innungen. In dieser Beziehung habe ich mich an seine Person gewendet; und wenn er mir versichern kann, dass er auf diesem Gebiete in der ganz gleichen Weise, wie er es angeblich in seinem Geschäfte tut, wirkt, so soll mich das freuen. Leider ist auf diesem Gebiete bis jetzt noch sehr wenig Erfolg zu verspüren.
Dem Herrn Abgeordneten Payer gegenüber möchte ich bemerken, dass, wenn er uns imputiert, dass wir besonders nach der Polizei schreien, es doch eine eigentümliche Ansicht ist, die er da ausspricht, da männiglich weiß, dass niemand mehr als wir die Feinde und die Verfolgten der Polizei sind. Im übrigen werde ich auf seine Ausführungen des weiteren bei Gelegenheit der ferneren Beratungen noch zurückkommen.
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