Schlagwort: Lynn Walsh

  • Lynn Walsh: Iran – Der Sturz des Schahs ist nur der Anfang

    [eigene Übersetzung des englischen Textes in Militant Nr. 437, 5. Januar 1979, S. 1 und 16] In den letzten paar Wochen ging immer wieder mehr als ein Viertel der 4,5 Millionen Einwohner*innen Teherans auf die Straße, um den Sturz des Schahs zu fordern. Die Ereignisse im Iran haben einen eigenen revolutionären Schwung entwickelt. Tag für…

  • Lynn Walsh: Iran – Bröckelnder Pfauenthron

    [eigene Übersetzung des englischen Textes in Militant Nr. 436, 15. Dezember 1978] Am vergangenen Wochenende wurde der gesamte Iran durch massive Demonstrationen lahmgelegt, als Millionen und Abermillionen von Menschen auf die Straße gingen und ein Ende der Diktatur des Schahs forderten. Am Sonntag strömten eine Million Menschen auf die Straßen Teherans. Am nächsten Tag kamen…

  • Lynn Walsh: Der Aufstieg und Fall der Pahlewi-Dynastie

    [eigene ältere Übersetzung, Militant, 26. Januar 1979, S. 10] Als der Schah letzte Woche schließlich das Land verließ, füllten Hunderttausende jubelnde Demonstrant*innen die Straßen, um seine Abreise zu feiern. Porträts und Statuen – die noch übrig waren – wurden niedergerissen und zerstört, die Überbleibsel des Pfauenthrons zerbröselten wie eine Mumie an der frischen Luft. Der…

  • Lynn Walsh: Was ist falsch am Kapitalismus?

    [Eigene Übersetzung des englischen Textes in The Socialist, Nr. 706, 22. Februar 2012] Die 99% und das eine Prozent wurden zu Schlagwörtern, während der Kampf gegen die Kürzungspolitik wächst. Sie fassen die ungleiche und ausbeuterische Natur des Kapitalismus zusammen. Als Reaktion auf die wachsende Opposition gegen dieses profithungrige System versuchten viele seiner Befürworter zu argumentieren,…

  • Bruce Wallace, Lynn Walsh: Über Kapitalinvestitionen

    [eigene Übersetzung des englischen Textes in Socialism Today, Nr. 163, November 2012, die im Text erwähnten Grafiken s.dort] Ich habe mich sehr über Lynn Walshs ausgezeichnete, tiefgründige Besprechung des neuen Buchs des keynesianischen Ökonomen Paul Krugman gefreut. Lynn zeigt klar, dass der Autor, obwohl er einen Wirtschaftsnobelpreis hat, nur ein oberflächliches Verständnis für die Natur…

  • Lynn Walsh: Hinter dem steilen Anstieg der Aktienmärkte

    [eigene Übersetzung des englischen Textes in Socialism Today, Nr. 167, April 2013] In der ersten Märzwoche stiegen die Aktienkurse an der New Yorker Börse steil an, gefolgt von anderen wichtigen Börsenplätzen. Bezeichnet dies eine Wiederbelebung der globalen kapitalistischen Wirtschaft? Die „Financial Times“ stellte schnell fest, dass „sich wenig des Überschwangs der Investoren in den wirtschaftlichen…

  • Lynn Walsh: Kunst, Reichtum und Macht

    [eigene Übersetzung des englischen Textes in Socialism Today, Nr. 190, Juli/August 2015] Der „Leere Sockel“ auf dem Londoner Trafalgar Square war ursprünglich für eine Statue des unscheinbaren Wilhelm IV. auf einem Pferd vorgesehen, aber die Sponsor*innen schafften es nicht, genug Geld aufbringen. Jetzt wird er für die Ausstellung von Werken zeitgenössischer Künstler*innen genutzt, und derzeit…

  • Lynn Walsh: Die Weltwirtschaft

    [eigene Übersetzung des englischen Textes in Socialism Today, Nr. 84, Juni 2004] Zinserhöhungen kommen Greenspans Signal, dass höhere Zinssätze auf dem Weg seien, markiert einen bedrohlichen Wendepunkt. Die Tage des schuldenfinanzierten Konsumbooms in den USA, der Lokomotive des weltweiten Wachstums, sind gezählt. Zusammen mit dem Anstieg des Ölpreises (siehe S. 22) ist Greenspans Schritt eine…

  • Lynn Walsh: Kein Neuanfang für Obama

    [eigene Übersetzung des englischen Textes in Socialism Today, Nr. 165, Februar 2013] Präsident Barack Obamas Amtseinführung für seine zweite Amtszeit (20.-21. Januar) löste nicht die Begeisterung aus, die seine erste Amtseinführung im Jahr 2009 hervorgerufen hatte. Es gibt weit verbreitete Desillusionierung mit Obama, der nach dem Wirtschaftseinbruch von 2007 half, Großunternehmen zu retten, aber keine…

  • Lynn Walsh: Doppeldipper fahren

    [eigene Übersetzung des englischen Textes in Socialism Today, Nr. 160 Juli-August 2012. Double Dip, „doppeltes Eintauchen“ ist die englische Bezeichnung für eine W-förmige Rezession] Führende kapitalistische Vertreter*innen sind ratlos, während sie sich bemühen, mit der Krise in der Eurozone und ihrer Bedrohung für die Weltwirtschaft klarzukommen, und scheitern. Weder der G20-Gipfel in Mexiko noch die…