Autor: Sozial_Admin

  • Clara Zetkin: Verschlechterung statt Verbesserung des Mutter- und Säuglingsschutzes

    [Nach „Die Gleichheit. Zeitschrift für die Interessen der Arbeiterinnen“, 21. Jahrgang Nr. 19, 19. Juni 1911, S. 290 f.] „Lasst jede Hoffnung fahren,“ das war die Erkenntnis, welche die zweite Lesung der Reichsversicherungsordnung allen gepredigt hatte, die angesichts zahlloser kleiner Gräber, eines endlosen Zuges siecher Mütter und Kinder einen wirksamen Mutter- und Säuglingsschutz fordern. Die…

  • Clara Zetkin: Witwen- und Waisenverhöhnung

    [Nach „Die Gleichheit. Zeitschrift für die Interessen der Arbeiterinnen“, 21. Jahrgang Nr. 18, 5. Juni 1911, S. 273-275] „Sieh meine Hände, die der Mord gerötet, Mein Auge, das von Blutgier funkelt! In manchem Winkel meiner Höhle häuft sich Verwesend Menschenfleisch und moderndes Gebein. Komm, folge mir und schau! Dein Vater ward mein Fraß, Und deine…

  • Clara Zetkin: Feinde des Mutterschafts- und Säuglingsschutzes

    [Nach „Die Gleichheit. Zeitschrift für die Interessen der Arbeiterinnen“, 21. Jahrgang Nr. 17, 22. Mai 1911, S. 257-259] Die letzten parlamentarischen Verhandlungen über die Regelung des Mutterschafts- und Säuglingsschutzes durch die Reichsversicherungsordnung sind unstreitig eine besonders unwürdige und verbrecherische Szene in der unwürdigen und verbrecherischen Komödie, welche die Mehrheitsparteien mitsamt der Reichsregierung gegenwärtig im Reichstag…

  • Clara Zetkin: Flammenzeichen

    [Nach „Die Gleichheit. Zeitschrift für die Interessen der Arbeiterinnen“, 21. Jahrgang Nr. 14, 10. April 1911, S. 209-211] Herausfordernd häufig und barbarisch sind in letzter Zeit Gerichtsurteile geworden, die sich wider Proletarier kehren, welche im Zusammenhang mit wirtschaftlichen Kämpfen Ausgebeuteter angeblich gegen irgend einen dehnbaren Paragrafen jener bürgerlichen Ordnung gesündigt haben, die den Habenichtsen bis…

  • Lynn Walsh: Iran – Der Sturz des Schahs ist nur der Anfang

    [eigene Übersetzung des englischen Textes in Militant Nr. 437, 5. Januar 1979, S. 1 und 16] In den letzten paar Wochen ging immer wieder mehr als ein Viertel der 4,5 Millionen Einwohner*innen Teherans auf die Straße, um den Sturz des Schahs zu fordern. Die Ereignisse im Iran haben einen eigenen revolutionären Schwung entwickelt. Tag für…

  • Jim Chrystie: Shah’s Exit – the Beginning of Revolution

    [Militant, No. 439, 19 January 1979, p 16] The Shah’s flight into exile does not mark the end of the Iranian revolution – it is just the beginning. The most graphic illustration of the mood in Iran has been the fraternisation of the people with the army. In gestures reminiscent of 1974 in Portugal, soldiers…

  • Bob Labi: Iran: Future lies with the international working class

    [Letter, The Militant, No. 440, 26 January 1979, p. 12] Comrades There can be no doubt at all that the magnificent movement of the Iranian workers has surprised and horrified all ruling classes and elites around the world. In less than a year the seemingly stable, secure Shah has been all but toppled from his…

  • Bob Labi: Iran: Die Zukunft liegt in den Händen der internationalen Arbeiter*innenklasse

    [Eigene Übersetzung des Leserbriefs, The Militant, Nr. 440, 26. Januar 1979, S. 12] Genoss*innen Es kann keinen Zweifel daran geben, dass die großartige Bewegung der iranischen Arbeiter*innen alle herrschenden Klassen und Eliten weltweit überrascht und entsetzt hat. In weniger als einem Jahr wurde der scheinbar stabile und sichere Schah so gut wie vollständig von seinem…

  • August Bebel: Deutschland

    [Nr. 1115, Korrespondenz, Arbeiter-Zeitung. Organ der Österreichischen Sozialdemokratie, II. Jahrgang, Nr. 14, 4. April 1890, S. 10 f., gekürzt in Ausgewählte Reden und Schriften, Band 2 – 1878 bis 1890. Erster Halbband. Berlin 1978] Berlin, 31. März. Die internationale Konferenz der Regierungen zwecks Regelung des Arbeiterschutzes ist Ende voriger Woche geschlossen worden. Da wir von…

  • Franz Mehring: Eine zwölftägige Debatte

    [Die Neue Zeit, XIX. Jahrgang 1900-1901, I. Band, Nr. 18, S. 545-548] f Berlin, 30. Januar 1901 Nicht weniger als zwölf Tage ist im Reichstag um das Gehalt des Grafen Posadowsky gestritten worden. Die Debatte begann damit, festzustellen, dass die Großindustrie eine feste Hand auf dem Steuer der Regierung hält, und sie schloss damit, festzustellen,…