Schlagwort: Clara Zetkin

  • Clara Zetkin: Staatsmonopole als Einnahmequelle

    [Nach „Die Gleichheit. Zeitschrift für die Interessen der Arbeiterinnen“, 26. Jahrgang Nr. 13, 17. März 1916, S. 94-96] In der Finanznot kommen verschiedene findige Leute auf den Gedanken, Staatsmonopole an Stelle der Steuern zu empfehlen. Auf den ersten Blick scheint das plausibel. Das Monopol bedeutet, dass der Staat die Herstellung und den Vertrieb bestimmter Güter…

  • Clara Zetkin: Wer soll zahlen?

    [Nach „Die Gleichheit. Zeitschrift für die Interessen der Arbeiterinnen“, 26. Jahrgang Nr. 12, 3. März 1916, S. 85 f.] Dass die finanziellen Lasten des Krieges ungeheuer groß sein werden, wird von niemanden bestritten. Die Frageist, wie sie aufgebracht werden sollen. Von jeher war es das Bestreben der besitzenden Klassen, die Staatsgewalt für ihre Zwecke auszunützen,…

  • Clara Zetkin: Der sozialistische Frauentag in Deutschland

    [Nach „Die Gleichheit. Zeitschrift für die Interessen der Arbeiterinnen“, 26. Jahrgang Nr. 12, 3. März 1916, S. 85] Der Parteivorstand der deutschen Sozialdemokratie hat beschlossen, dass in der gleichen Zeit wie in Österreich und Ungarn auch in Deutschland Frauentagsveranstaltungen stattfinden sollen. Vom 12. bis 26. März sollen Versammlungen abgehalten werden, in denen das Thema zur…

  • Clara Zetkin: Kriegskosten und Volkslasten

    [Nach „Die Gleichheit. Zeitschrift für die Interessen der Arbeiterinnen“, 26. Jahrgang Nr. 11, 18. Februar 1916, S. 80 f.] Die materiellen Lasten, die der Weltkrieg den Völkern auferlegt, scheinen alles zu übertreffen, was die schlimmsten Pessimisten vorausgesehen haben. Das erklärt sich daraus, dass alle die riesenhaften Produktionskräfte, die der Kapitalismus entfesselt hat, jetzt in den…

  • Clara Zetkin: Aus dem Preußischen Landtag

    [Nach „Die Gleichheit. Zeitschrift für die Interessen der Arbeiterinnen“, 26. Jahrgang Nr. 10, 4. Februar 1916, S. 69 f.] Die Politik Preußens und die Reichspolitik stehen im innigsten Zusammenhang. Der Gang der Entwicklung in Preußen muss notwendig die des Reiches mitbestimmen. Allein schon deshalb, weil Preußen der weitaus größte, wirtschaftlich wie politisch führende Bundesstaat ist.…

  • Clara Zetkin: Henrik Ibsen

    [Nach „Die Gleichheit. Zeitschrift für die Interessen der Arbeiterinnen“, 16. Jahrgang Nr. 12, Stuttgart, 13. Juni 1906, S. 70, Nr. 13, 27. Juni 1906, S. 85 f., Nachdruck in Clara Zetkin, Kunst und Proletariat. Berlin 1979, S. 259-267] Als unsere letzte Nummer in den Druck ging, brachte der Telegraf die Nachricht, dass Henrik Ibsen am…

  • Clara Zetkin: Heinrich Meister †

    [Nach „Die Gleichheit. Zeitschrift für die Interessen der Arbeiterinnen“, 16. Jahrgang Nr. 8, Stuttgart, 18. April 1906] Einen seiner Besten hat das kämpfende Proletariat Deutschlands zu Grabe geleitet. Genosse Heinrich Meister ist am 5. April, fast vierundsechzigjährig, doch viel zu früh für die klassenbewusste Arbeiterbewegung, einem schweren Herzleiden erlegen. Vier Jahrzehnte lang hat er kämpfend,…

  • Clara Zetkin: Die Krise

    [Nach „Die Gleichheit. Zeitschrift für die Interessen der Arbeiterinnen“, 11. Jahrgang Nr. 25, 4. Dezember 1901, S. 193 f.] In allen Großstädten, in allen Industrie- und Handelszentren Arbeitslose in den Straßen, Obdachlose auf den Plätzen. In ärmlicher, dünner Kleidung, blaurot vor Frost, das Fieber zehrender Sorge im Blicke und auf den verhärmten Zügen hasten die…

  • Clara Zetkin: Für freies Vereins- und Versammlungsrecht

    [Nach „Die Gleichheit. Zeitschrift für die Interessen der Arbeiterinnen“, 11. Jahrgang Nr. 23, 6. November 1901, S. 177 f.] Eine wahre Musterkarte von polizeilichen Maßregeln und richterlichen Entscheidungen in Sachen des Vereins- und Versammlungsrechts der Frauen enthält die „Gleichheit“ heute an anderer Stelle. Ob diese Maßregeln und Entscheidungen sich auf das preußische, bayerische oder braunschweigische…

  • Clara Zetkin: Bruno Schoenlank †

    [Nach „Die Gleichheit. Zeitschrift für die Interessen der Arbeiterinnen“, 11. Jahrgang Nr. 23, 6. November 1901, S. 177] Eine erschütternde Kunde wird uns in dem Augenblick, wo diese Nummer in Druck geht. Bruno Schoenlank ist am 30. Oktober in Leipzig seinen unsäglichen Leiden erlegen. Ihm nahte der Tod als Freund, uns als Würger der letzten…