Kategorie: Karl Kautsky
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Karl Kautsky: Bauernagitation in Amerika
[Die Neue Zeit, XX. Jahrgang 1901-1902, II. Band, Heft 41, S. 453-463] Die Vereinigten Staaten sind heute unstreitig das wichtigste und interessanteste der modernen Kulturländer. Nicht England, sondern Amerika zeigt uns unsere Zukunft, soweit ein Land sie dem anderen überhaupt zeigen kann, da ja jedes seine eigenartige Entwicklung hat. In Amerika macht der Kapitalismus seine…
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Karl Kautsky: Missgünstiges über die Meistbegünstigung
[Die Neue Zeit, XX. Jahrgang 1901-1902, I. Band, Heft 2, S. 48-54] Ich sprach im vorigen Hefte die Erwartung aus, in der „Neuen Zeit“ werde nun die an Parteigenossen geübte Selbstkritik zurücktreten können. Wenn ich heute trotzdem wieder einen Parteigenossen kritisieren muss, so macht mich das in meiner Erwartung nicht wankend. Ich sehe in dieser…
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Karl Kautsky: Der Parteitag in Lübeck
[Die Neue Zeit, XX. Jahrgang 1901-1902, I. Band, Heft 1, S. 13-20] In seinem Begrüßungsartikel an das Lübecker Parlament der Arbeit hatte Bebel der sicheren Erwartung Ausdruck gegeben, es werde die vielen ihm gestellten Aufgaben in der befriedigendsten Weise lösen. Diese Erwartung wurde vielfach als Ausfluss eines übertriebenen Optimismus betrachtet angesichts der Größe und Mannigfaltigkeit…
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Karl Kautsky: Der Wiener Parteitag
[Die Neue Zeit, XX. Jahrgang 1901-1902, I. Band, Heft 7, S. 197-203] Der jüngste Parteitag unserer Genossen in Österreich darf die internationale Sozialdemokratie ebenso mit Genugtuung erfüllen, wie der Lübecker Parteitag. Ja, die Genugtuung über ihn kann eine reinere und vollere sein, da in Wien nicht wie in Lübeck die Befriedigung über die Resultate getrübt…
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Karl Kautsky: Die Revision des Programms der Sozialdemokratie in Österreich
[Die Neue Zeit, XX. Jahrgang 1901-1902, I. Band, Heft 3, S. 68-82] Unsere österreichischen Genossen haben auf dem Brünner Parteitag 1899 den Beschluss gefasst, ihr Programm, das 1888 in Hainfeld angenommen wurde, einer Revision zu unterziehen. Mit dieser Aufgabe wurde eine Kommission betraut, bestehend ans den Genossen Adler, Daszyński, Ellenbogen, Schuhmeier und Steiner, die das…
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Karl Kautsky: Problematischer gegen wissenschaftlichen Sozialismus
[Nach „Die Neue Zeit: Wochenschrift der deutschen Sozialdemokratie.“ – 19. 1900-1901, 2. Band, Heft 38 (19. Juni 1901), S. 355-364] Der Vortrag, den Bernstein am 17. Mai im Berliner sozialwissenschaftlichen Studentenverein in Berlin gehalten, hat bekanntlich ein großes Triumphgeheul in der bürgerlichen Presse hervorgerufen. Wer nun den gedruckten Vortrag mit der Erwartung zur Hand nehmen…
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Karl Kautsky: Die Seeschlange
[Nach „Die Neue Zeit: Wochenschrift der deutschen Sozialdemokratie.“ – 19. 1900-1901, 2. Band, Heft 43 (24. Juli 1901), S. 468-473] In der jetzigen Jahreszeit pflegte bisher regelmäßig jahraus jahrein die Seeschlange in den Zeitungen aufzutauchen. In diesem Jahre ist sie ausgeblieben, Wir gehen wohl nicht irre, wenn wir annehmen, dass sie durch Bernstein verdrängt worden…
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Karl Kautsky: Die neue Bewegung in Russland
[Nach „Die Neue Zeit: Wochenschrift der deutschen Sozialdemokratie.“ – 19. 1900-1901, 2. Band, Heft 30 (24. April 1901), S. 123-127] Kurz vor der Akademikerdebatte in Sachsen, die eine gewisse Missstimmung weiter Arbeiterkreise gegen manche unserer Akademiker kundgab, vollzog sich in Russland auf offener Straße die Verbrüderung von Akademikern und Proletariern zu gemeinsamem Kampfe gegen den…
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Karl Kautsky: Tolstoi und Brentano
[Nach „Die Neue Zeit: Wochenschrift der deutschen Sozialdemokratie.“ – 19. 1900-1901, 2. Band, Heft 27 (3. April 1901), S. 20-28] Eine der besten Prosaschriften Tolstois scheint uns seine jüngst erschienene über „Moderne Sklaven“ zu sein.1 Über die dichterischen Qualitäten des großen Russen brauchen wir kein Wort zu verlieren. Sie werden von Niemand mehr bezweifelt. Dass…
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Karl Kautsky: Akademiker und Proletarier
[Nach „Die Neue Zeit: Wochenschrift der deutschen Sozialdemokratie.“ – 19. 1900-1901, 2. Band, Heft 29 (17. April 1901), S. 89-91] Das wichtigste Vorkommnis auf der jüngsten Landeskonferenz unserer sächsischen Genossen scheint uns die Akademikerdebatte zu sein und zwar ihre gegen die „Akademiker“ gerichtete Seite derselben. Sie hatte ja zwei Seiten, Sie richtete sich nicht bloß…